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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Bildung: Huder Schulausschuss will Zug unter Dampf setzen

17.02.2011

HUDE Die Weichen für die Umwandlung der Peter-Ustinov-Schule zu einer Oberschule sind durch entsprechende Anträge von CDU und FDP gestellt – am kommenden Montag, 21. Februar, (ab 17 Uhr im Rathaus) wird der Schulausschuss des Huder Gemeinderates den Zug unter Dampf setzen: Der Beschlussvorschlag der Verwaltung sieht vor, die Einführung der Oberschule zum 1. August 2011 bei der Landesschulbehörde zu beantragen. Nachdem auch die SPD Zustimmung signalisiert hat, gilt eine breite Mehrheit als sicher.

Die Gemeinde möchte das neue Modell als Ganztagsschule mit gymnasialem Zweig geführt wissen. Der Haken dabei: Für die Schaffung eines gymnasialen Angebotes muss das Einvernehmen des Landkreises Oldenburg eingeholt werden.

Voraussetzung für eine Oberschule mit gymnasialem Zweig ist eine Dreizügigkeit mit mindestens 75 Schülern, von denen wiederum mindestens 27 Gymnasialschüler sein müssen. Die prognostizierten Schülerzahlen müssen über einen Zeitraum von zehn Jahren nachgewiesen werden. Erläuterungen zum Inhalt der Oberschule will in der Ausschuss-Sitzung Klaus Kapell als Vertreter der Landesschulbehörde geben. Für Fragen wird auch der Rektor der Peter-Ustinov-Schule, Nico Rettcher, zur Verfügung stehen.

Das Schulzentrum selbst hat sich bereits intensiv mit der Thematik befasst. Laut Rettcher hat sich der Schulvorstand einstimmig für die Einrichtung einer Oberschule mit gymnasialem Zweig zum neuen Schuljahr ausgesprochen. Auch der Schulelternrat hat einstimmig für diesen Weg votiert. Gleiches gilt für den Gemeindeelternrat.

Nach Auffassung der Gemeindeverwaltung sollte diesem Anliegen gefolgt werden, damit auch unter Berücksichtigung des demografischen Wandels in Zukunft in der Gemeinde Hude ein attraktives und optimales schulisches Angebot im Sekundarbereich I sichergestellt werden kann. Ein gymnasialer Zweig wird von der Verwaltung nicht als Konkurrenz zur Graf-Anton-Günther-Schule angesehen. „Dadurch würde das schulische Angebot vor Ort im Sekundarbereich I für die Huder Schüler erweitert werden“, betont der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Wolfgang Martens. Eine möglichst intensive Kooperation mit dem Landkreis-Gymnasium sei wünschenswert.

Die Verwaltung geht nach jetzigem Stand davon aus, dass nach Erteilung des Einvernehmens durch den Landkreis für den gymnasialen Zweig und Genehmigung durch die Landesschulbehörde die Gemeinde Hude Schulträger für die gesamte Oberschule einschließlich des gymnasialen Angebotes sein wird.

Obwohl die Änderung des Schulgesetzes erst im März vom Landtag beschlossen werden soll, können Anträge auf Einrichtung von Oberschulen bereits seit dem 1. Februar gestellt werden. Die Frist dafür beträgt vier Monate. Bei Anträgen, die nach dem 31. Mai gestellt werden, ist eine Entscheidung und gegebenenfalls Umsetzung zum Schuljahresanfang 2011/2012 nicht gesichert.

Kritik an der aus ihrer Sicht vorschnellen Einführung der Oberschule üben die Grünen: „Es wird wieder einmal über die Struktur geredet und nicht über die Inhalte“, moniert Ratsfrau Birte Wachtendorf.

Obwohl ein Erlass des niedersächsischen Kultusministeriums zur Oberschule erst im März erwartet wird, planen Gemeinden wie Hude und Ganderkesee (für Bookholzberg) bereits konkret. Zuletzt hatte der Huder Rat noch einmal im Juni 2010 beschlossen, dass „grundsätzlich“ die Einrichtung einer Gesamtschule am Standort Hude befürwortet wird.

„Oberschule oder IGS?“ lautet daher der Titel einer öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung, zu der die Grünen an diesem Donnerstag einladen. Beginn ist um 20 Uhr im Gasthof Burgdorf. Zu Gast ist Erziehungswissenschaftler Bernd Siegel.

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