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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Bildung: Hunderttausende für die Schulen nötig

16.07.2014

Hude Die Gemeinde Hude muss weiterhin kräftig in ihre Schulen investieren. Insbesondere in der Außenstelle Hohelucht der Peter-Ustinov-Schule und in der katholischen Grundschule an der Ulmenstraße gibt es größeren Sanierungsbedarf. Die Verwaltung schaut im Auftrag der Politik nach Einsparmöglichkeiten. So kam die Verlagerung der katholischen Grundschule von der Ulmenstraße in das Schulgebäude Hohelucht ins Gespräch. Das sei räumlich möglich, so die Verwaltung mit Blick auf die Entwicklung der Schülerzahlen.

Diese Idee hat schon vor einigen Monaten für erheblichen Unmut bei Eltern, Lehrern und Kirchenvertretern gesorgt. Sie möchten die katholische Schule mit ihrem besonderen pädagogischen Konzept am jetzigen Standort behalten. „Soziales Lernen in einem geschützten Raum“, umschrieb es Heinz Gassenmeier von der Schul-Arbeitsgruppe im Ausschuss für Schule und Bildung am Montag. Mehr als 70 Zuhörer waren gekommen.

Eigenständig im A-Trakt

In der Außenstelle Hohelucht der Peter-Ustinov-Schule werden die unteren Jahrgänge der Oberschule unterrichtet. Im A-Trakt könnte nach Ansicht der Verwaltung die Grundschule als eigenständige Schule unterkommen. Dieser Trakt muss sowieso saniert werden. Für die Unterbringung der Grundschule, über zwei Geschosse verteilt, müssten zusätzlich 250 000 Euro (inklusive Spielplatz) aufgebracht werden, so die Architekten Achim Wiechmann und Hermann Dunkler-Gronwald. Planer Wiechmann nannte darüber hinaus rund 95 000 Euro für die ohnehin erforderliche Dachsanierung, rund 150 000 Euro für die energetische Sanierung sowie etwa 160 000 Euro für Fußböden, Elektrik, Brandschutz, plus rund 100 000 Euro für die Umgestaltung des Außenbereichs mit Neuordnung der Parkplätze. Das macht zusammen rund 750 000 Euro. Noch nicht berücksichtigt sind Kosten für einen Aufzug.

Untersucht wurde auch der Sanierungsbedarf am jetzigen Standort der katholischen Grundschule an der Ulmenstraße. Mittelfristig seien hier 700- bis 750 000 Euro erforderlich, so Wiechmann. Er nannte als wichtige Punkte Dachsanierung, Heizung, Fenster, Fußboden, Elektrik, Beleuchtung und Akustik. In einem ersten Schritt wären bis zu 350 000 Euro einzuplanen.

In die Kostenrechnung sind nicht nur die Schulräume einbezogen worden, sondern auch die desolaten Wohnungen in dem Gebäude, die mit der Schule aber nichts zu tun haben. „Die katholische Grundschule kann nichts dafür, dass die Wohnungen nicht saniert wurden“, stellte dazu Peter Zwiener (SPD) fest.

Eltern wollen es nicht

Zwiener war es auch, der gleich zu Beginn der Sitzung forderte, noch keine Beschlussempfehlung abzugeben. Es sei so üblich, wenn das erste Mal Zahlen genannt würden, diese zunächst in den Fraktionen zu beraten, meinte auch Ausschussvorsitzender Ralf Schepker. Der Beschluss wurde vertagt. Die Politik wird aber irgendwann entscheiden müssen. Die Eltern jedenfalls wollen keinen Umzug an die Hohelucht. „Unsere großen Bedenken wurden keinesfalls ausgeräumt. Es gibt viele Indizien, dass das nicht funktionieren kann“, so Heinz Gassenmeier auf Nachfrage der NWZ . Er sieht vor allen Dingen auch ein großes Konflikt- und Störungspotenzial zwischen den beiden Schulformen so dicht beieinander.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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