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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Arbeitsleben: Immer motiviert bis in die Haarspitzen

23.06.2016

Hude Viele Menschen aus Hude kennen Jutta Hartrampf aus ihrer Kindheit. Andere haben sie durch ihre Kinder kennengelernt. 42 Jahre unterrichtete die Realschullehrerin Jungen und Mädchen in Hude.

Zum Ende des aktuellen Schuljahres geht die 65-Jährige in den Ruhestand. Bis in die Haarspitzen motiviert sei seine Kollegin zu jeder Zeit gewesen, sagt Nico Rettcher, Schulleiter der Peter-Ustinov-Schule, auf der offiziellen Verabschiedungszeremonie im Kreis der Kollegen. „Es gibt Augenblicke, in denen sich Unglaubliches ereignet und dein Abschied ist einer dieser Augenblicke.“

Bevor Jutta Hartrampf am 1. August 1974 ihre Lehrtätigkeit in Hude aufnahm, studierte sie Chemie und Biologie an der Universität in Hannover. Ab 1975 unterrichtete sie dann in der neu gegründeten Orientierungsstufe in Hude.

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Während dieser Zeit musste sie oft über den fachlichen Tellerrand blicken. „Ich habe neben Biologie und Chemie auch GEW (geschichtlich-soziale Weltkunde), Deutsch, viel Mathematik, Kunst und Religion unterrichtet“, erinnert sich die Lehrerin, die offiziell zum 1. August aus dem Schuldienst ausscheidet.

Am meisten Freude habe ihr die Arbeit mit den Schülern gemacht. „Vermissen werde ich aber vor allem meine Kolleginnen und Kollegen“, erzählt sie. Viele von denen seien ihr im Laufe der Jahre gute Freunde geworden, die sie jetzt nicht mehr jeden Tag sehen werde.

Es gibt aber auch Dinge, die Jutta Hartrampf nicht vermissen wird. „Die Dokumentationen, die man als Lehrer permanent machen muss sind ein Teil des Berufes, der mir nicht fehlen wird.“

Neben dem „Tagesgeschäft“ engagierte sich die Lehrerin auch für das internationale Comeniusprojekt. „Zusammen mit Schulen aus dem europäischen Ausland (z.B. Polen, Österreich oder den Niederlanden) haben wir an verschiedenen Projekten gearbeitet“, berichtet Jutta Hartrampf. Zusammen mit Kolleginnen habe sie dabei die Projektkoordination übernommen.

International wird es für die Pensionärin auch weiterhin zugehen. In der Arbeitsgruppe Hude/Delmenhorst des Vereins für Deutsch-Afrikanische Zusammenarbeit engagiert sie sich für das Weisenkinderhaus „Frieda“ im afrikanischen Staat Togo.

„Außerdem möchte ich noch einiges von der Welt sehen“, verrät die 65-Jährige. Angepeilte Ziele seien zum Beispiel Botswana und Namibia in Afrika, die Seidenstraße, Südostasien und Island. Darüber hinaus habe sie auch noch Haus und Garten, um die sie sich jetzt verstärkt kümmern könne.

Wolfgang Alexander Meyer Redakteur / Redaktion Oldenburg/Westerstede
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