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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Schultausch dominiert die Kreisstadt

29.12.2018

Die Hunteschule: Von Januar bis Dezember hat der Tausch der Hunteschule und der St.-Peter-Schule die politische Diskussion in Wildeshausen vielfach dominiert. Letztlich entschied der Kreistag im Dezember, die Immobilie Hunteschule, in der die Förderschule Lernen untergebracht ist, an die Stadt zurückzugeben.

Sowohl die St.-Peter-Schule als auch die Hunteschule hatten sich zu Beginn des Jahres gegen einen Tausch ausgesprochen. Der Stadtrat beschloss im Februar, mit dem Landkreis über die Rückübertragung der Hunteschule zu verhandeln. Der Landkreis zog die vom Land angebotene Option, so dass die Förderschule Lernen bis 2028 weiterlaufen kann. Somit können bis 2022 noch Kinder in die Hunteschule ab Klasse 5 eingeschult werden.

Der Landkreis lehnte das Angebot der Stadt zum Schultausch als nicht ausreichend ab. Die Stadt besserte nach und bot entsprechende Anbauten am Standort St.-Peter-Schule an. Im Juni vertagte der Landkreis dennoch die Entscheidung über eine möglichen Rückübertragung der Hunteschule. Das Motto: Sorgfalt vor Eile. Erst sollte der Kreisschulausschuss darüber beraten.

Im Dezember dann die knappe Entscheidung des Kreistages mit einer Stimme Mehrheit für die Rückgabe der Hunteschule an die Stadt, die für die Förderschüler an der St.-Peter-Straße anbauen wird. Der Kreistagsbeschluss sieht aber auch vor, dass Wildeshausen kein Förderschulstandort mehr ist, wenn 2028 die letzten Förderschüler die Hunteschule verlassen werden.

Heavy-Metal-Klaas im Finale:

Klaas Müller

Er war ab Februar auf dem TV-Sender Sat 1 zu sehen und hat die Bühne gerockt: Klaas Müller aus Wildeshausen, Mitglied der Band The Blue Lights, nahm an der Show Voice Kids teil. Dort schaffte es „Heavy-Metal-Klaas“ ins Finale. Auch Bandkollege Marcel Mirsa nahm teil: Er schaffte es in die zweite Runde.

Villa Knagge wird Brauhaus

Villa Knagge in Wildeshausen

Die seit zwei Jahren leerstehende Villa Knagge wird zum Brauhaus umgebaut. Getränke Nordmann kaufte im Juni das unter Denkmalschutz stehende Gebäude an der Ahlhorner Straße von der katholischen Kirchenstiftung. Wann der Umbau zu einem Craft-Beer-Braugasthaus mit Hausbrauerei beginnen kann, steht aber noch in den Sternen; denn die Volkshochschule hat das angrenzende Seminarhaus bis 2025 gemietet und noch kein Ersatz gefunden.

Besondere Momente im Jahr 2018 in Wildeshausen:

Die Kreismusikschule feierte ihr 40-jähriges Bestehen. Dazu gab es im Laufe des Jahres diverse Konzerte, eine Ausstellung und eine CD. 1700 Kinder, Jugendliche und Erwachsene besuchen in diesem Jahr die Kreismusikschule und werden von 40 Lehrern unterrichtet.

Krach in der CDU-Ratsfraktion: Grund ist die Unzufriedenheit mehrerer Mitglieder mit dem Führungsstil des Fraktionsvorsitzenden und Stadtverbandsvorsitzenden Wolfgang Sasse. Von zehn CDU-Ratsmitgliedern wechselten sechs in die neue CDW-Fraktion. Den Mitgliedern droht nun der Parteiausschluss. Jens-Peter Hennken ist dem durch Parteiaustritt zuvorgekommen.

Nach rund zwei Jahrzehnten ohne sozialen Wohnungsbau hat die GSG (Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft) Oldenburg Anfang des Jahres den ersten Neubau im Landkreis Oldenburg in Betrieb genommen. Am Kornweg in Wildeshausen entstand ein zweigeschossiger Komplex. Weitere Gebäude sind inzwischen im Bau.

Eine Freilauffläche für Hunde ist im Juni in Wildeshausen eröffnet worden. So können sich Vierbeiner auch während der Brut- und Setzzeit austoben. Das Gelände am Klärwerk ist 3600 Quadratmeter groß.

Die OOWV-Betriebsstelle im Wasserwerk Wildeshausen ist im August im Rahmen der 70-Jahr-Feier des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes eingeweiht worden. Vertreten waren auch zwei Minister. 1,2 Millionen Euro investierte der OOWV in den Neubau.

Der Golfclub feierte im Juli sein 40-jähriges Bestehen. Er hat an die 350 Mitglieder. Die 30 Hektar große Neun-Loch-Anlage in Spasche ist im Besitz des Vereins. Gebaut wurde sie einst dort, wo durch den Sturm 1972 rund 100 Hektar Wald vernichtet worden waren.

SC Wildeshausen

Der Sport-Club Wildeshausen besteht 50 Jahre. Er war 1968 von Soldaten gegründet worden. Heute hat der Verein 830 Mitglieder. Im SC werden Basketball, Judo, Badminton, Tanzen, Modern Dance und Turnen angeboten.

Das historische Rathaus ist zum Sanierungsfall geworden. Im Dezember wurde bekannt, dass das Gebäude in den nächsten Jahren von oben bis unten repariert und modernisiert werden muss.

Menschen des Jahres 2018

Gerke Stüven ist seit 1. Februar die neue Leiterin des Polizeikommissariats Wildeshausen. Sie löste Markus Voth ab, der seit Januar für Personalangelegenheiten in der Polizeidirektion Oldenburg zuständig ist. Der erhoffte Umzug der Polizei von der „Herrlichkeit“ an die Daimlerstraße Anfang 2019 hat sich derweil zerschlagen.

Elena Lietzmann hat am 1. Februar die Leitung der St.-Peter-Grundschule übernommen. Sie folgt auf Rektorin Brigitte Schmidt, die im Sommer 2017 in Pension gegangen ist. Für die Grundschule war 2018 wegen des geplanten Schultauschs mit der Hunteschule ein unruhiges Jahr, das mit dem Kreistagsbeschluss traurig zu Ende geht.

Tobias Lagenstein bleibt auch nach seinem Tod über Wildeshausen hinaus in Erinnerung. Die Emmich-Cambrai-Kaserne in Vahrenwald bei Hannover ist in Hauptfeldwebel-Lagenstein-Kaserne umbenannt worden. Feldjäger Lagenstein war in Afghanistan im Einsatz und kam dort 2011 im Alter von 31 Jahren durch ein Sprengstoffattentat ums Leben.

Bernhard Hoyng starb im März im Alter von 86 Jahren. Der frühere Berufsschullehrer leitete von 1978 bis 2009 die Volkshochschule Wildeshausen.

Lutz Ertelt wird im März von den Kameraden der Feuerwehr zum neuen Ortsbrandmeister gewählt. Bis zum Amtswechsel ist es aber noch ein Jahr hin. Erst im März 2019 löst er Hermann Cordes ab.

Hartmut Berlinicke starb im März im Alter von 75 Jahren. Der Künstler und Galerist galt als einer der renommiertesten Druckgrafiker im Land. Berlinickes „Galerie Wildeshausen“ besteht 2018 seit 50 Jahren und wird von seiner Ehefrau Maria und seinen Kindern weiter betrieben.

Sabine Plate-Greupner hat am 1. März die Leitung des Amtsgerichts Wildeshausen übernommen. Sie trat die Nachfolge von Dr. Detlev Lauhöfer an, der nach 17 Jahren als Direktor zum Amtsgericht Delmenhorst wechselte.

Thorsten Graf wurde im Mai neuer Gildekönig, Kinderkönig ist Leonard Klaaßen. Zum neuen Schaffer wurde Fabian Reinke gekürt.

Anja Lösch verließ nach 20 Jahren die Holbeinschule, wo sie Konrektorin und Rektorin war. Aus privaten Gründen zog es sie nach Stuttgart. Kommissarische Schulleiterin ist derzeit Inke Bajorat.

Gerhard Albers, der Direktor der Berufsbildenden Schulen (BBS) Wildeshausen, ist Ende Juni in Pension verabschiedet worden. Seit 2006 führte er die BBS. Nun leitet kommissarisch Tanja Schlotmann, die mit 2000 Schülerinnen und Schülern größte Schule im Landkreis.

Monika Schäfer gab nach sieben Jahren im Sommer die Leitung des Kindergartens Knaggerei ab und wechselte an eine Kita in ihrem Wohnort Delmenhorst. Nachfolgerin wurde Conny Sandvoß, die vorher in Kroge im Kreis Vechta tätig war.

Sascha Kai Oltmann und Carmen Anica Wenzel sind im Oktober erneut Weltmeister im Discofox geworden. Das Tanzpaar aus Wildeshausen verteidigte in Polen seinen Titel.

Thomas Johannes, der langjährige Ratsherr der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG), ist Ende November im Alter von 53 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit gestorben. Der Justizvollzugsbeamte hinterlässt Frau und zwei Kinder.

Rainer Lübke ist nach 34 Jahren als Diakon der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde im Dezember in den Ruhestand gegangen. In seiner Anfangszeit organisierte er Angebote für junge Leute, zuletzt kümmerte er sich um Senioren.

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