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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Jugend forscht im Gymnasium

28.05.2011

GANDERKESEE Erfahrene Hobbygärtner wären wohl sofort eingeschritten, hätten sie Johanne, Lucia und Jule bei der Arbeit zugesehen: Immer wieder setzten die Mädchen die Blumenzwiebeln verkehrt herum in die Erde – so kann doch nichts wachsen. Und ob: das Verständnis nämlich für Vorgänge in der Natur. Denn die Fünftklässlerinnen pflanzten im Dienste der Wissenschaft: „Weiß die Pflanze, wo oben und unten ist?“ – das wollte das Trio herausfinden.

Wochenlang haben rund 100 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Ganderkesee Versuche unternommen und ausgewertet. Am Freitag präsentierten sie die Ergebnisse ihrer insgesamt 40 Projekte Eltern, Lehrern und Mitschülern. „Science fair“ nennt das Gymnasium diese Forschungsausstellung, die in England seit Jahren zum Schulalltag gehört und nun in Ganderkesee eine gelungene Premiere feierte.

Ihre Themen aus Geistes- und Naturwissenschaften hatten die Kinder und Jugendlichen selbst gewählt, einige auch im Unterricht erarbeitet. Brandaktuelles war dabei, etwa die Frage, „was ein Erdbeben im Atomkraftwerk anrichtet“. Andere Versuche widmeten sich Flora und Fauna oder auch dem Wetter: „Bleibt man im Regen länger trocken, wenn man läuft“, wollten findige Jungforscher zum Beispiel wissen. Andere wagten sich an philosophische Fragen wie: „Woher weiß ich, dass ich lebe?“

„Wir wollen wissenschaftliches Denken und Arbeiten möglichst früh anregen“, erklärte Lehrerin Geeske Göhler als Koordinatorin der Projekte. Beteiligt waren auch Grundschüler von der Langen Straße und aus Schierbrok – beide Schulen arbeiten mit dem Gymnasium bei der Begabtenförderung zusammen.

„Wir sind wirklich beeindruckt von den Arbeiten“, sagte Elternrats-Vorsitzende Dr. Veronika Vahlhaus-Rutayungwa, die gemeinsam mit Uwe Noster vom Förderverein die besten Projekte prämierte. Zur Jury gehörten außerdem Vize-Landrätin Christel Zießler, Vize-Bürgermeister Dieter Osterloh, der Biologe Dr. Klaus Handke und der Braunschweiger Chemiker Dr. Gerhard Heywang. Der stellte anschließend noch in einem ebenso anschaulichen wie unterhaltsamen Vortrag „Wissenswertes und Experimentelles über das Ei“ vor. Das wäre vielleicht ein Thema für die nächste „Science fair“ – denn die soll’s auf jeden Fall geben.

Mit USB-Sticks wurden folgende Projekte der „Science fair“ prämiert: Marie Kaufhold: „Das Stillen mit Muttermilch – wichtig für die Mutter-Kind-Bindung?“Alina Beckmann: „Woher weiß ich, dass ich lebe?“ Julia Plate, Sophia Lindemann, Ellen Stubbemann: „Wie beeinflusst der Mond Ebbe und Flut?“ Finja Claaßen, Romana von Seggern: „Was passiert, wenn man einen Magneten durchsägt?“ Christin Griep-Raming, Melissa Apfelhofer: „Welches Sachbuch informiert am besten über Wale?“ Pascal Paukstat, Marcel Bürmann, Lukas Quandt: „Salz als Lösungsmittel“ Kenneth Czech, Bjarne-Luca Meier: „Halten Federn verschiedener Vögel unterschiedlich warm?“

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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