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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

KIRCHE: Jugendliche lassen sich nicht „aufs Kreuz legen“

08.03.2008

WILDESHAUSEN So einen Gottesdienst gibt es nicht alle Tage in Wildeshausen: Jugendliche des Kurses „Darstellendes Spiel“ am Gymnasium tragen auf den Händen einen der Ihren in die voll besetzte Alexanderkirche. Symbolhaft stellen die Laienschauspieler Jesu Einzug in Jerusalem nach. Dem Tod am Kreuz folgt die Vergebung.

„Aufs Kreuz gelegt“ war zugleich das Motto des Jugendgottesdienstes für die sechsten Klassen der Wildeshauser Schulen am Freitagmorgen. „Wir machen das bereits zum sechsten Mal“, sagte Diakon Johannes Kretzschmar-Strömer. Nachdem es keine Orientierungsstufe mehr gebe, sei dies die einzige Gelegenheit zum Treffen aller Sechstklässler geworden.

Thematisch arbeiteten die Gymnasiasten unter der Leitung von Ingo Lorenz schauspielerisch Themen wie Freundschaften, Gruppenzwang, Manipulationen oder Machtmissbrauch auf. In verschiedenen Lebensbereichen würden die Menschen mittlerweile „aufs Kreuz gelegt“, erläuterten Kretzschmar-Strömer und Diakonin Beate Schulte, die gemeinsam moderierten. „Verantwortungsbewusstsein, soziales Engagement, Moral und vieles mehr verlieren in der Gesellschaft zunehmend an Bedeutung“, zogen sie den Vergleich mit dem Römischen Reich zur Zeit Christi. Am Ende stand die Versöhnung: Die Schauspieler tauschten die T-Shirts und beendeten das „Schwarz-Weiß-Denken.“ Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von einer eigens zusammengestellten Band. Neben Sängerin Marion Pfänder spielten Heere Junker, Bernd Junger und Max Grimme. Die Liedauswahl reichte von Marius Müller-Westernhagen („Es ist Krieg“) bis zu Jule Neigel.

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