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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Jugendliche nehmen Wahl sehr ernst

17.09.2013

Wildeshausen Die NWZ  gab Schülerinnen und Schülern auch in diesem Jahr eine Stimme. 2331 Jugendliche setzten ihre Kreuze im Rahmen der Schülerwahl im Wahlkreis 28 (Delmenhorst, Wesermarsch, Oldenburg-Land). Unterstützt wurde die Aktion von der Landessparkasse zu Oldenburg, die interessierte Klassen mit NWZ -Projektabos und mit den Wahlergebnissen versorgte. Während im gesamten Wahlkreis 28 Susanne Mittag (SPD) mit 785 Erststimmen (34,8 Prozent) die Nase vor Astrid Grotelüschen (CDU) mit 588 Stimmen (26,1 Prozent) hatte, erhielt die Bundestagskandidatin der CDU im Wildeshauser Raum deutlich mehr Stimmen. 48,7 Prozent der Privatschüler von Gut Spascher Sand stimmten für Grotelüschen ab. Susanne Mittag kam dort nur auf 17,1 Prozent. Auffällig war die große Divergenz zwischen Erst- und Zweitstimme beim Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Ahlhorn. Lokalmatadorin Astrid Grotelüschen erhielt von den Schülern 49,4 Prozent der Erststimmen, ihre Partei allerdings nur 20,8 Prozent der Zweitstimmen. Susanne Mittag bekam 27 Prozent der Erst- und die SPD 29,8 Prozent der Zweitstimmen.

Enger ging es bei der Realschule in Wildeshausen zu. Grotelüschen kam dort auf 28,4 Prozent, Mittag auf 26,5. Die CDU erreichte 26,4 Prozent, die SPD 20,8. Beim Wildeshauser Gymnasium hatte die SPD-Kandidatin mit 29,4 Prozent der Erststimmen die Nase vor Astrid Grotelüschen mit 20,2 Prozent. Bei den Zweitstimmen lag die CDU mit 31,9 Prozent jedoch vor der SPD mit 26,7. Ebenfalls gut schnitten sowohl die Grünen als auch die Piraten ab. Sie erhielten durchgängig an die oder über zehn Prozent sowohl bei den Erst- als auch bei den Zweitstimmen. Der Bundestagskandidat der Grünen, Dragos Pancescu, kam beim Wildeshauser Gymnasium auf 31,9 Prozent und lag damit vor Mittag und Grotelüschen. Seine Partei erhielt 20,7 Prozent.

„Wir werden die Ergebnisse noch mal ausführlich besprechen und analysieren, warum welche Partei vorne liegt“, sagt Christian Langfermann, Politiklehrer der Realschule Wildeshausen. „Für die Schüler ist es toll zu sehen, wie die Wahl ausgegangen ist, und dass sie direkten Einfluss hatten. Ich sehe, dass sie sich intensiv mit den Parteien auseinandergesetzt haben“, erklärt er. Eine Ansicht, die auch Niko Goll, Politik- und Wirtschaftslehrer des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Ahlhorn, teilt. „Die Schüler haben die Wahl sehr ernst genommen. Sie hatten damit gerechnet, dass die Grünen und die Piraten so viele Stimmen bekommen, da sie eher die jungen Wähler ansprechen“, so Goll.

„Die Schüler haben erkannt, dass es ein Privileg ist, wählen zu können.“ Die Schülerwahl stößt jedoch nicht nur bei Schülern und Lehrern auf großes Interesse. Im Dezember erhält die NWZ  in Warschau für das Projekt den „World Young Reader Prize“ des Weltverbands der Zeitungen und Nachrichtenmedien.


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Sabrina Wendt Redakteurin / Wirtschaftsredaktion
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