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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Junge Forscher und Entdecker im Hort

03.08.2012

WILDESHAUSEN „Es gibt einen Bildungs- und Erziehungsauftrag wie in einer Kindertagesstätte oder der Schule“, sagt Fachbereichsleiterin Rita Manietta. Keinesfalls gehe es allein um Betreuung bei den Hausaufgaben. Am pädagogischen Konzept für den neuen Hort an der Wallschule Wildeshausen feilen daher bereits die beiden Erzieherinnen Miriam Liebert und Susanne Beyer. Sie erwarten mit Beginn des neuen Schuljahres Anfang September 20 Kinder.

„Die Betriebserlaubnis des Kultusministeriums liegt vor“, erläutert Manietta am Donnerstag. „Wir können wie geplant starten. Bei den 20 Grundschulkindern, die künftig in einem separaten Raum in der Grundschule im Hagen betreut werden, handele es sich überwiegend um Wallschüler. Lediglich ein Kind gehe zur St.-Peter-Schule. Manietta: „Leider mussten wir 19 Absagen erteilen.“ Viele Eltern wollten aber gern auf einen Hort an der St.-Peter-Schule warten. Ob dieser zum Schuljahr 2013/14 eröffnet werden kann, hängt von den Haushaltsberatungen für 2013 ab, erläutert Jens Kuraschinski, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters. Die Fachleute aus der Verwaltung zeigen sich überzeugt, dass mit der Eröffnung des Horts an der Wallschule der Bedarf ohnehin steigen werde.

Für ihre künftige Arbeit bringen Miriam Liebert (26) und Susanne Beyer (49) reichlich Erfahrung mit: Die Wildeshauserin Liebert war zuvor Gruppenleiterin bei einer kirchlichen Einrichtung in Bremen. Beyer hat zuletzt im Kindergarten „Pusteblume“ gearbeitet. Bereits vor 20 Jahren war sie in einem Hort in Erkrath (bei Düsseldorf) tätig. Beide legen Wert auf ein gemeinsames Mittagessen nach der Grundschule. Dann sollen sich die Hortkinder in einer „Spielzeit“ zunächst austoben, ehe die Freizeitangebote beginnen. Am Standort Wallschule biete sich das Thema „Forschen und Entdecken“ geradezu an, so Beyer. „Wir wollen Naturerfahrung bieten, Kräuterbeete anlegen und viel zum Thema Gesunde Ernährung arbeiten.“ Die Interessen der Kinder würden stets berücksichtigt. Liebert kann sich „Kinderkonferenzen“ vorstellen.

Bevor der Hort am 3. September öffnet, muss der gut 60 Quadratmeter große Raum umgebaut werden. Die Mobile Tischlerei Varenkamp aus Wildeshausen setzt derzeit eine Leichtbauwand ein. Die Küche wird übernommen. „Der Gesetzgeber verlangt ein separates Büro für Elterngespräche“, erklärt Manietta. Ingenieurin Martina Möhlenbrock, im Stadthaus für den Hochbau zuständig, bespricht mit den Erzieherinnen weitere Details. Insgesamt investiert die Stadt rund 5000 Euro in den Umbau. Hinzu komme die Ausstattung. Der Landkreis habe zugesagt, sich prozentual zu beteiligen. Der jährliche Zuschussbedarf der Stadt liege bei 70 000 Euro.

NWZTV zeigt einen Beitrag unter http://www.NWZonline.de/nwztv

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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