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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Bildung: Keine Lust auf Däumchendrehen

03.03.2017

Norderney /Wildeshausen Die Förderschulen werden abgeschafft, alle Schüler lernen bald gemeinsam. Doch was bedeutet das eigentlich für den Arbeitsalltag der Lehrer? Darüber haben nun Pädagogen bei einer Tagung des Schulverbunds Huntetal auf Norderney beraten.

„Es sind plötzlich zwei Lehrkräfte im Raum, da soll ja nicht einer Däumchen drehen“, beschreibt Tagungsteilnehmer Thomas Trüper von der Hunteschule Wildeshausen eine Herausforderung. Denn die Förderschullehrer verschwinden ja nicht mit ihren Schulen. Stattdessen sollen sie an den Regelschulen mit dafür sorgen, dass die Beteiligung aller Kinder am Unterricht – Inklusion genannt – funktioniert.

Klar geregelt ist, wie viele Stunden die Schulen zusätzliche Sonderpädagogen einsetzen können. „Aber danach hört’s auf“, sagt Trüper. Dementsprechend treffen nun Lehrer mit teilweise ganz unterschiedlichen Arbeitsweisen aufeinander, die sich auf ein gemeinsames Konzept einigen müssen. Zieht der Sozialpädagogen einzelne Schüler zur Förderung raus? Unterstützt er direkt im Klassenraum? Steht nur der Klassenlehrer vorne oder wechselt man sich ab? Viele Fragen, die zu klären sind. „Dafür ist Offenheit wichtig“, sagt Trüper.

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Natürlich sieht er in diesem Prozess auch Reibungspunkte. „In den Förderschulen wird zum Beispiel viel in Projekten gearbeitet. Davon werden wir uns wohl größtenteils verabschieden müssen.“ Auch die Ungewissheit, was genau nun auf sie zukommt, sorge für eine gewisse Anspannung unter den Kollegen, berichtet Trüper.

Doch insgesamt würden die Lehrer den Wandel als Aufgabe begreifen, der man sich stellen müsse und die auch viele Chancen mitbringe, so der Leiter der Hunteschule. „Es gibt keinen, der sich sperrt.“

Wichtig sei allen, dass das Wissen und die Fähigkeiten der Sonderpädagogen beim Wechsel auf die Regelschulen nicht verloren geht. Der Austausch wird durch die Aufteilung auf andere Schulen erschwert. Ist eine Institution wie der Schulverbund Huntetal daher als Mittler künftig noch wichtiger? Trüper: „Ein ganz klares Ja.“

Patrick Buck stv. Redaktionsleiter / Redaktion Oldenburg
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