• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Grundschule: „Kinder sprechen auch positive Dinge an“

28.10.2016

Hude Eine Ampel auf der Parkstraße, um sicher zum Kulturhof zu kommen und weniger Müll, der auf den Straßen und in der Bäke liegt. Das sind die Wünsche der Grundschüler an der Jägerstraße. Die 16 Schülerrats-Mitglieder saßen am Mittwochvormittag aufgeregt im Lehrerzimmer, zu Gast war Bürgermeister Holger Lebedinzew, dem sie von ihren Wünschen erzählen und dem sie Fragen stellen konnten. Lebedinzew nahm zu seiner Freude auch Lob entgegen.

„Im Gegensatz zu den Erwachsenen haben Kinder auch die Fähigkeit, die positiven Dinge anzusprechen“, stellte Lebedinzew fest. Mit Freude hörte er, dass den Kindern dass Essen in der Schulkantine gut schmeckt, sie die Turnhalle gut finden und sie sich über die vielen Spielgeräte freuen.

Doch wie bei den Erwachsenen wurden auch von den Kindern Dinge angesprochen, die ihnen nicht so gut gefallen. Zum Thema Ampel an der Parkstraße erklärte Lebedinzew, dass der Landkreis für diese Straße zuständig sei, die Gemeinde dort also keine Ampel hinbauen könne. Er versicherte, die Anregung weiter zu geben und beim Landkreis nachzufragen.

Dass die Kinder bereits ein gutes Gespür für wichtige, viele Bürger betreffende Themen haben, zeigte sich beim Thema Müll: Es wurde von Fahrrädern in der Bäke und Müllsäcken am Straßenrand berichtet. Die Schüler ärgerten sich darüber. Lebedinzew erklärte auch hier die Zuständigkeiten und dass es leider immer wieder Menschen gebe, die sich nicht an Regeln hielten. Engagement zeigten die Kinder als sie fragten, wann denn die nächste Müllsammelaktion stattfinde.

Eine Schulstunde lang (45 Minuten) diskutierten die Kinder mit dem Bürgermeister. Vorher haben sie sich gut auf das Gespräch vorbereitet. Auf kleinen Zetteln haben die Schülerrats-Mitglieder aufgeschrieben, welche Fragen sie stellen möchten. Der Schülerrat besteht aus jeweils zwei Schülern jeder Klasse der Klassenstufen zwei bis vier, die zwei Schüler werden von ihren Mitschülern gewählt. „Der Schülerrat wählt im Anschluss den Schülersprecher, die Kinder lernen also bereits demokratische Strukturen kennen“, sagt Lehrerin Patricia Godula.

Die Schüler spürten, dass ihre Anregungen ernst genommen werden: „Der Bürgermeister weiß sehr viel und hat uns alles so erklärt, dass wir das auch verstanden haben“, sagte die siebenjährige Lotta aus der 2a. Auch der siebenjährige Bent hatte einen „guten Eindruck“ von Lebedinzew.

Den hatten auch Godula und Schulleiterin Ilona Schütte: „Herr Lebedinzew kam auf uns zu, um mit den Kindern zu sprechen. Dies zeigt das aufrichtige Interesse und die Wertschätzung gegenüber dem Schülerrat“, stellte Schütte mit Freude fest.

„Es ist sehr interessant, die Sichtweisen der Kinder zu erfahren. Die Anregungen, Kritik und die positiven Dinge werde ich mitnehmen“, urteilte Lebedinzew nach dem Gespräch. Vielleicht gibt es ja bereits in absehbarer Zeit ein Wiedersehen, denn die Kinder haben den Bürgermeister zum Seilspringen eingeladen: „Wenn mein Knie das mitmacht, bin ich dabei“, versprach Lebedinzew.

Nils Coordes Redakteur / Newsdesk
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2052
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.