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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

KREISELTERNRAT: Kompliziertes und aufwendiges Verfahren

29.01.2009

WILDESHAUSEN Die erste Veranstaltung des Kreiselternrates für den Landkreis Oldenburg ist am Dienstagabend auf rege Resonanz gestoßen. Rund 70 Zuhörer kamen in den Sitzungssaal des Wildeshauser Kreishauses, darunter Vertreter aller politischen Parteien im Landkreis Oldenburg. Das berichtete erfreut der neue Vorsitzende des Elternrates, Stefan Bredehöft aus Ostrittrum. Auf der Tagesordnung stand ein Dauerbrenner der Schulpolitik vor Ort: die Diskussion um die Einrichtung einer Gesamtschule im Landkreis.

Schulausschuss abwarten

Zwei Referenten stellten den Stand der Diskussion vor. Klaus Kapell von der Landesschulbehörde erläuterte die komplizierte rechtliche Situation, die es beim Genehmigungsprozess für eine Gesamtschule zu beachten gelte. Danach folgte Landrat Frank Eger, der den aktuellen Stand des Verfahrens erläuterte und auf die speziellen Bedingungen im Landkreis einging. Zu möglichen Standorten und Terminen legte er sich nicht fest, sondern verwies auf die Schulausschussitzung des Kreistages. Daran schlossen sich Stellungnahmen von Vertretern aus der Kreispolitik und die Diskussion an. Der Eindruck von Bredehöft: Der gesamte Gesetzestext sei sehr kompliziert verfasst und das Verfahren mit einem riesigen Aufwand verbunden.

Thema Bildungspolitik

Der Kreiselternrat sieht das Thema Gesamtschule als eines innerhalb des großen Komplexes der Bildungspolitik. „Wir haben keine fertigen Ergebnisse, sondern wollen offen alle Möglichkeiten diskutieren“, so Bredehöft.

Bereits in zwei Wochen plant der Kreiselternrat eine Klausur, um Themen und Termine der kommenden Zeit abzustimmen. Ein Ziel sei es, so Bredehöft, den Elternvertretern und Schulvorständen mehr Informationen über ihre Rechten und Pflichten an die Hand geben zu können. Zudem schwebt ihm ein genereller Einstieg in die Diskussion um die Bildungspolitik vor. „Genug Probleme, die anstehen, gibt es ja“, so Bredehöft. Er nannte Beispiele wie den demographischen Wandel, die Auswirkungen der Pisa-Studien und die Schulinspektionen.

Der Ostrittrumer, 46 Jahre alt, hat hinlänglich Erfahrung als Elternteil mit dem Schulsystem. Eine Tochter studiert bereits, andere Kinder besuchen Gymnasium, Real-, Privat- und Grundschule. „Die OST haben wir auch durchlebt“, so Bredehöft.

Gremium hat Beratende Funktion

Stefan Bredehöft ist als Vertreter des Elternrates der Grundschule Neerstedt in den 18-köpfigen Kreiselternrat gekommen. Hier wurde er im Dezember zum Vorsitzenden für zwei Jahre gewählt. Sein Stellvertreter ist Carsten Kempfert, Elternvertreter an der Grundschule Schierbrok. Zu Beisitzern wurden Jana Morgenstern, Realschule Hude, Petra Trautmann-Heil, BBS Wildeshausen, und Stefan Zielke, Grundschule Wardenburg, gewählt. Der Kreiselternrat hat eine beratende Funktion in allen Fragen, die für die Schulen im Landkreis Oldenburg von Bedeutung sind.

Kontaktaufnahme zum Kreiselternrat unter der E-Mail-Adresse elternrat@bredehoeft.biz

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