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NWZonline.de Region

Kreisverwaltung für Container am Gymnasium

20.11.2015

Wildeshausen Die Schülerzahl des Gymnasiums Wildeshausen wird von derzeit 1150 auf 1390 im Schuljahr 2020/2021 steigen und fällt dann wieder auf rund 1250 im Jahr 2024/2025. Diese Prognose nannten Schulleiter Ralf Schirakowski und Kreisschulamtsleiter Maik Ehlers bei einem Gespräch mit der FDP-Kreistagsfraktion und dem Landtagsabgeordneten Christian Dürr bei einem Besuch im Gymnasium. Thema war die Erweiterung der Schule mit Unterrichts- und Gruppenräumen angesichts der Rückkehr zum Abitur nach 13 Schuljahren.

Während das Gymnasium nach Angaben der FDP von einem Bedarf von zwölf allgemeinen Unterrichtsräumen plus Gruppenräumen sprach, denkt die Kreisverwaltung allenfalls an acht Unterrichtsräume, langfristig gar nur an vier. Der vorübergehende Engpass könne mit Containerklassen überbrückt werden.

Angesichts der nicht berücksichtigten Faktoren bei der langfristigen Prognose, wie der Schließung der Förderschulen Lernen und dem Zustrom jugendlicher Asylanten warnte der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion, Ernst-August Bode, vor einer Minimallösung.

In der Übersicht über die Investitionen an kreiseigenen Schulen seien für die nächsten drei Jahre fast 18 Millionen Euro eingestellt, danach sinken die Investitionen aber auf vier beziehungsweise drei Millionen pro Jahr. Auch wenn dieses Investitionsprogramm einem ständigen Veränderungsprozess unterliege, so Bode, könne schon jetzt gesagt werden, dass diese Summen nicht ausreichten.

Außer beim Gymnasium Wildeshausen gebe es auch bei den Berufsbildenden Schulen weiteren Investitionsbedarf. Die FDP plädiert deshalb für die große Lösung mit zwölf allgemeinen Unterrichtsräumen beim Gymnasium. Die Liberalen können sich vorstellen, dass bei den Gruppenräumen gespart wird, wenn nach einem Rückgang der Schülerzahlen Klassenräume zu Gruppenräumen umgebaut werden.

Zufrieden habe sich die Schulleitung zur Unterrichtsversorgung am Gymnasium geäußert. Anders sieht dies bei dem vom Land bereit gestellten Schulbudget aus. Die Lehrkräfte bekämen jetzt zwar höhere Erstattungssätze bei Schulfahrten. Diese reichten aber bei weitem nicht aus und müssten dazu aus dem Schulbudget gedeckt werden – fehlten somit bei anderen Vorhaben der Schulen.

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