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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Vielfalt erleben statt nur reden

15.10.2018

Landkreis Besondere Premiere an der Graf-Anton-Günther-Schule: Zum ersten Mal hat es einen Schüleraustausch gegeben, an dem neben der GAG und dem polnischen Prywatne Gimnazjum und Liceum im. Ignacego Jana Paderewskiego auch eine höhere Schule der Ukraine beteiligt war – das Akademische Gymnasium Lwiw (Lemberg). Entstanden war der Kontakt im April dieses Jahres bei einem Treffen in der Internationalen Begegnungsstätte Kreisau (Polen). Marta Pyrig, Elternvertreterin am ukrainischen Gymnasium und Lehrer Niels-Christian Heins, Koordinator des Austauschprogramms an der GAG, knüpften dafür den entscheidenden Kontakt.

Theorie und Praxis

Welche Bedeutung und Errungenschaft ein Europa der offenen Grenzen darstellt und wie bereichernd die kulturelle Vielfalt für das Leben aller Menschen ist – so etwas lässt sich (vielleicht) auch theoretisch im Schulunterricht erörtern. Aber viel überzeugender als Worte ist das eigene Erleben. Deshalb sind Schülerbegegnungen, wie sie jetzt während der Herbstferien über das Landkreisgymnasium – die Graf-Anton-Günther-Schule – zustande kamen, so bedeutend.

Beim Abschiedsessen der 30 Schüler – je zehn pro Schule – in der Huder Klosterschänke gab es am späten Abend viele herzliche Umarmungen, auch die ein oder andere Träne wurde heimlich verdrückt. Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt der ukrainischen Zwillinge Hrystyna und Oksana Palianytsia, die traditionelle Lieder ihrer Heimat sangen.

Eine Woche hatten polnische und ukrainische Schüler bei deutschen Gastfamilien zugebracht. Drei Tage lang erkundeten sie gemeinsam Oldenburg, vier Tage lang die Hauptstadt Berlin. Hier stießen dann auch alle drei Rektoren dazu: Larysa Yukhmann (Lwiw), Dr. Adam Kalbarczyk (Lublin) und Wolfgang Schoedel (Oldenburg).

Neben dem Besuch des Deutschen Bundestags und dem Haus der Wannsee-Konferenz zählten drei Museumsbesuche zum Bildungsprogramm. In Oldenburg begaben sich die Schüler auf die Spuren Graf Anton Günthers und unternahmen u.a. eine Exkursion ins Museumsdorf Cloppenburg.

Als „große Bereicherung“ bewertet Niels-Christian Heins den neu entstandenen Kontakt nach Lwiw. Die Schüler hätten sich sympathisch und überzeugend bei dem Treffen eingebracht. Begleitet wurden die Gäste aus Polen und der Ukraine von Dr. Marta Kusznerczuk, Viktoriya Kondratyuk (geboren und aufgewachsen in der Ukraine, sie arbeitet an der Partnerschule in Lublin) sowie Larysa Yukhmann und Marta Pyrig (beide Ukraine).

Wiedersehen im Februar

Gefördert und damit erst ermöglicht wurde der Austausch durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk und durch Mittel, die durch das Auswärtige Amt zu Verfügung gestellt wurden.

Für Anfang Februar 2019 ist ein weiteres Wiedersehen der drei Schulen geplant, dann ist Lwiw der Gastgeber.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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