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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Montessori-Kinderhaus: Lang gehegter Wunsch geht in Erfüllung

11.04.2013

Ganderkesee Wo außen „Montessori“ draufsteht, ist nun auch ganz offiziell Montessori drin: Nach den Grundsätzen der Pädagogik von Maria Montessori gearbeitet wird im Kinderhaus Ganderkesee schon seit dessen Anfängen im September 2007. Doch jetzt hat der Kindergarten auch ganz offiziell die seit langem angestrebte Anerkennung als Montessori-Einrichtung erworben. Nach umfangreicher Prüfung hat die Deutsche Montessori-Vereinigung in Köln ihr Zertifikat erteilt.

Wichtigste Voraussetzung: das Montessori-Diplom der Mitarbeiter. „Alle haben als staatlich anerkannte Erzieher angefangen und haben das Diplom in einer dreijährigen Zusatzausbildung erworben“, berichtet Anette Grobecker, Kita-Gründerin und Vorsitzende des Trägervereins.

Die Pädagogik

Der wichtigste Leitsatz der Montessori-Pädagogik lautet „Hilf mir, es selbst zu tun“. Die Erzieher nehmen laut Kita-Leiterin Julia Kirchhoff immer wieder die Perspektive des Kindes ein, um herauszufinden, wo Hilfe erforderlich ist. Ziel sei es, den Lernprozess – teils mit speziellen Lernmaterialien – optimal zu fördern und eine Selbstkontrolle zu ermöglichen.

Im Kinderhaus Ganderkesee setzt man auf Selbstständigkeit. Je nach Alter lernen die Kinder, immer mehr Verantwortung für sich und die Gemeinschaft zu übernehmen – etwa durch das Tischdecken, das Kontrollieren der Arbeitsmaterialien oder Hilfestellung beim Anziehen.

Heute verfügt der 2007 gegründete Montessori-Kindergarten über zwei Gruppen mit jeweils 20 Mädchen und Jungen. Bei den Betreuungszeiten können Eltern wählen zwischen 8 bis 13 Uhr und 8 bis 16.45 Uhr. Ein Frühdienst steht jeweils ab 7.30 Uhr zur Verfügung, für die Vormittagsbetreuung ist ein Spätdienst bis 14 Uhr eingerichtet.

Seit Mittwoch sieht jeder Besucher gleich beim Betreten des Kinderhauses, dass es sich nun um eine „richtige“ Montessori-Einrichtung handelt: Davon zeugt ein Schild, das Ganderkesees stellvertretende Bürgermeisterin Christel Zießler und Verwaltungsmitarbeiterin Karen Becker am Morgen als Gruß der Gemeinde vorbeigebracht hatten. „Wir danken der Gemeinde dafür sehr“, so Grobecker.

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Die Vorsitzende des Trägervereins Kinderhaus Ganderkesee nutzte den Anlass, um mit einem Gerücht über die privat getragene Kita aufzuräumen. „Die Elternbeiträge sind bei uns 25 Prozent höher als in kommunalen Einrichtungen. Das liegt aber nicht daran, dass die Montessori-Pädagogik bezahlt werden müsste, sondern schlicht am anderen Betreuungsschlüssel. Statt 25 haben wir nur 20 Kinder in einer Gruppe.“

Die Entscheidung für den Kindergartenbau bezeichnete Anette Grobecker rückblickend als die richtige. „Wir bekommen nur positive Rückmeldungen von den Schulen.“ Und Julia Kirchhoff, seit 2008 Erzieherin im Kinderhaus und seit August 2010 dessen Leiterin, ergänzt: „Wir hören oft, dass unsere Kinder gelernt hätten, sich zu konzentrieren, und ihre Sachen selbst zu sortieren.“ Sie rechne fest damit, dass die in Süddeutschland weit verbreitete Montessori-Pädagogik bald auch im Norden mehr Anhänger gewinne.

Karoline Schulz Redakteurin / Redaktion Ganderkesee
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