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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

AUSSCHUSS: Millionenaufwand für Sanierung der Schulen

02.12.2006

KIRCHHATTEN Die Mängellisten der Architekten sind lang. Sie werden nach Dringlichkeit abgearbeitet. Insgesamt geht es um fast drei Millionen Euro.

Von Matthias Kosubek KIRCHHATTEN - Besonders den neu gewählten Mitgliedern des Hatter Gemeinderates gingen am Donnerstag die Augen auf, als sie vor der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Gemeindeentwicklung und Umwelt die drei Grundschulen in Sandkrug, Kirchhatten und Streekermoor sowie die Waldschule in Sandkrug besichtigten, um sich gemeinsam mit den beauftragten Architekten ein Bild über den Zustand der Gebäude und den Sanierungsbedarf zu machen. Als dann noch die Zahlen auf dem Tisch lagen, schwankte die Stimmungslage zwischen Entsetzen und Ernüchterung.

Immerhin hatte Architekt Detlef Stigge für die drei Grundschulen einen Investitionsbedarf von 485 000 Euro errechnet, seine Kollegin Andrea Geister-Herbolzheimer für die Haupt- und Realschule sogar 2,485 Millionen, zusammen also nahezu drei Millionen Euro.

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„Das haut mich um“, formulierte es Ratsneuling Gregor Holtrup (CDU) drastisch und sah ein „hausgemachtes Problem“, da notwendige Reparaturen offensichtlich jahrelang nicht erledigt worden seien. Bürgermeisterin Elke Szepanski, ebenfalls neu in ihrem Amt, gab „Sünden aus der Vergangenheit“ zu. Jetzt müsse man aber die Mängel konkret anpacken und nach einer Prioritätenliste in den kommenden Jahren abarbeiten. Es gebe Dinge im Bereich Brandschutz, die schnell gemacht werdeen müssen. „Ich bin verantwortlich. Sonst können Sie mich im Gefängnis besuchen“, meinte sie. Nach hinten zu schauen bringe nichts, kommentierte Ausschuss-Vorsitzender Niels-Christian Heins (FDP).

Für die Grundschule am Sommerweg in Sandkrug hatte Stigge eine Summe von 203 155 Euro errechnet, für die Grundschule in Kirchhatten 215 400 Euro, für die in Streekermoor, die er als „Schmuckstück“ bezeichnete, immerhin noch 22 300 Euro. In die drei Schulen sollen nächstes Jahr 260 315 Euro investiert werden, 2008 dann 118 500 Euro und 2009 nochmals 106 150 Euro.

Die aus Gebäuden verschiedener Jahrgänge (1955, 1963, 1971, 1979, 1980, 1997 und 2004) „zusammengestückelte“ Waldschule weist zahlreiche Bauschäden, Brand-, Wärmeschutz- und Gestaltungsmängel auf. In einer Sofortmaßnahme sollen noch dieses Jahr 13 000 Euro investiert werden, im nächsten 165 000. Dies wurde einstimmig empfohlen. Im Frühjahr soll dann noch einmal detailliert über das weitere Vorgehen beraten werden.

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