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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Mit sanften Mitteln gegen den Schmerz

22.07.2017
Ann-Kathrin Fliege Hude Logopädin Alexander-Technik

Die Muskeln sind verspannt, der Nacken ist steif, im Rücken zwickt es – Viele, die stundenlang im Büro sitzen und kaum Gelegenheit finden, sich ausreichend zu bewegen, kennen das nur zu gut. Wer bei solchen Beschwerden nicht auf Schmerzmittel zurückgreifen möchte, findet im Bereich der alternativen Heilmethoden ein breites Spektrum.

Eine bisher eher weniger populäre Alternative ist die Alexander Technik (AT). Dabei werden Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten beobachtet und analysiert, um die schädliche Verhaltensmuster dann Schritt für Schritt zu durchbrechen.

Dass diese Methode der ganzheitlichen Körperarbeit funktioniert, davon ist Ann-Kathrin Fliege überzeugt. Seit ihrem siebten Lebensjahr litt die gebürtige Ostfriesin, die heute in Hude lebt, an schwerer Migräne. „Mit 26 Jahren galt ich als austherapiert“, erklärt die 38-Jährige aus Leer. Dann habe sie einige alternative Methoden getestet, bis sie auf die AT gestoßen sei.

Wichtiger Baustein

„Mittlerweile ist die Migräne weg. Das liegt nicht nur allein an der Alexander Technik, aber sie ist für mich ein wichtiger Baustein“, sagt sie. Bei der Alexander Technik geht es wie bei anderen Körpertherapien darum, psychosomatische Beschwerden zu bewältigen und aufzuarbeiten. AT wird besonders bei Muskelverspannungen und Gelenkschmerzen sowie bei Beschwerden, die durch Stress verursacht werden wie Migräne, Magen- und Darmbeschwerden eingesetzt.

„Ich stand vor einigen Jahren vor der Entscheidung, ob ich einen klaren Schnitt mache und mich für den Pfad entscheide, dem mein Bauch zustimmt, aber ungewiss ist oder ob ich in meiner Gewohnheit bleibe, die mit Sicherheit verbunden ist, aber nicht 100 prozentig das ist, was ich machen möchte“, sagt Ann-Kathrin Fliege. Zu der Zeit hatte die Logopädin bereits eine Weiterbildung zur Alexander-Lehrerin begonnen, da sie das Konzept überzeugte. Sie entschied sich für einen neuen Weg: kündigte ihren guten Job, schloss die Weiterbildung zur Alexander-Lehrerin ab und ging in die USA. „Das war sicherlich auch etwas blauäugig damals, aber es war richtig“, sagt die 38–Jährige. Sie absolvierte eine Ausbildung als „Massage Therapist“ und kehrte 2014 nach Deutschland zurück, zunächst zu den Eltern, dann vor zwei Jahren nach Hude.

Dort lehrt sie nun, was ihr selbst geholfen hat: mit sich ins Reine zu kommen und so Leiden zu lindern, in dem man sich entschleunigt, sich zurückbesinnt, beobachtet und dann ein neues Körpergefühl entwickelt, um zu einem besseren Umgang mit sich selbst zu gelangen – die Alexander Technik.

„Das klingt schnell esoterisch, aber die Alexander Technik ist eine Körperarbeit mit leichten Übungen, die bei der individuellen Weiterentwicklung hilft und dabei unterstützt, eingefahrene Bewegungsmuster, die dem Körper nicht gut tun, langsam aufzulösen“, erklärt die Huderin.

Schmerzen lindern

Deshalb kommen nicht nur Büro-Workaholics zu ihr, sondern auch Reiter, Musiker und Menschen, die bei der häuslichen Arbeit immer wieder unter Schmerzen leiden. Fliege unterrichtet sie, lehrt sie neue Bewegungsmuster und Verhalten, damit ihre Schmerzen gelindert werden oder sogar ganz verschwinden.

Wer sich für diese alternative Heilmethode interessiert, wird im Internet schnell fündig. Die Krankenkassen übernehmen jedoch keine Kosten.


Mehr Infos und Ann-Kathrin Fliege finden Sie unter   www.alexander-technik.org 
     www.leichtigkeiterleben.de 
Sophie Schwarz Volontärin / NWZ-Redaktion
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