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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

REITEN: Moormann buckelt zum Erfolg

25.04.2005

WILDESHAUSEN Die Gastgeber holten den Sieg im Mannschaftsspringen. Die Springreiter äußerten konstruktive Kritik am Prüfungsplatz.

Von Michael Heinen WILDESHAUSEN - Es ist schon etwas Besonderes, wenn der Ahlhorner Rolf Moormann mit seiner Lucy antritt. Die Stute hat nicht nur ein großes Springvermögen, sondern auch eine Reihe von Besonderheiten. Die neunjährige Landadel-Tochter quiekt im Parcours, buckelt zwischen den Sprüngen und ihr Schweif bewegt sich wie ein Hubschrauber. Moormann hatte also am Sonnabend im S-Springen alle Hände voll zu tun, aber er meisterte die Handicaps mit Bravour und entschied die Prüfung mit einem Husarenritt für sich.

„Lucy ist einfach eine Persönlichkeit und ich muss sie so nehmen wie sie ist“, sagte Rolf Moormann mit einem Schmunzeln bei der Siegerehrung. Das Duo gewann den sportlichen Höhepunkt des Sonnabends ohne Fehlerpunkte mit mehr als zwei Sekunden Vorsprung. Platz zwei ging an Thomas Kleis (RV Sommerstorf, null/56,80 Sek.) und an dritter Stelle rangierte Saro Manuel Fernandez vom RV Oldenburger Münsterland (null/57,02 Sek.)

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Beschämend war die Resonanz auf das Mannschaftsspringen der Klasse L, das als Höhepunkt vor dem Großen Preis am Sonntag gedacht war, denn mit den Gastgebern aus Wildeshausen und dem RV Ahlhorn traten nur zwei Teams an. Der Kreisvorsitzende Hanno Naber nahm kein Blatt vor dem Mund: „Gerade der Mannschaftsgeist ist sehr wichtig für unseren Sport und ich kann nicht verstehen, dass hier nicht mehr Equipen genannt haben.“ Der Sieg ging an den RV Leichttrab Wildeshausen mit Marie Kathrin Koch, Nadine Schmidt, Sören Pedersen und Sarina Schmidt. Dicht dahinter folgte der RV Ahlhorn mit Iver Börnsen, Manuela Schweizer, Yvonne Koch und Otto Vaske.

Im Dressurviereck feierte Julia Coldewey vom RV Ahlhorn einen tollen Doppelsieg. Die Reiterin gewann im Sattel von Penska Pay zwei Dressuren der Klasse L. Im ersten Wettbewerb setzte sie sich mit der Wertzahl 7,70 durch und in der zweiten Prüfung reichte die Note 7,50 zum Sieg. Auch in den Dressurpferdeprüfungen der Klassen L und M hatte eine Reiterin die Zügel fest in der Hand: Katja Schurig vom RV Delmenhorst hatte ihre Nachwuchshoffnung Dream for me gesattelt und ließ gleich in beiden Prüfungen die Konkurrenz hinter sich. Im L-Bereich hatte Anne Horstmann vom RV Ganderkesee das Nachsehen und im M-Bereich war es Anja Engelbart aus dem Stall von Paul Schockemöhle in Mühlen.

Konstruktive Kritik gab es aus Reihen der Springreiter am Prüfungsplatz im Reitstadion am Fillerberg. Sie erachteten den Boden als nicht gut und zu uneben. Vereinschef Siegbert Schmidt, unter dessen Federführung bereits die neue Reithalle entstanden ist, versprach Besserung. „Wir wollen bis zum nächsten Jahr den Springplatz sanieren“, erklärte er im Gespräch, zog aber ansonsten eine durchweg positive Bilanz.

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