• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Nach 40 Jahren weiterhin anspruchsvoll

09.01.2014

Ganderkesee Am Anfang war auch hier der Urknall: Als „schulischen Urknall“ nämlich beschrieb Ehren-Ratsherr Adolf Meyer am Mittwoch die Situation, die zur Gründung des Gymnasiums Ganderkesee vor 40 Jahren führte. Am 8. Januar 1974 wurde der Schule die Selbstständigkeit bescheinigt. Auf den Tag genau vier Jahrzehnte später feierte das Gymnasium am Steinacker jetzt mit Lehrern, Schülern, Eltern und geladenen Gästen den runden Geburtstag.

Was Meyer als „Urknall“ erlebte, war die Entscheidung der Delmenhorster Gymnasien, aus Kapazitätsgründen keine Schüler aus Ganderkesee mehr aufzunehmen – es sei denn, die Gemeinde finanziere ihren Ausbau. Aber schon damals habe Ganderkesee „nicht Millionen nach Delmenhorst schieben“ wollen, so Meyer. Also begannen 1968 die Planungen für ein eigenes Gymnasium, was bei seinerzeit nur rund 15 000 Einwohnern zunächst recht unrealistisch erschien. Mit Unterstützung der Bezirksregierung und des damaligen Kultusministers Peter von Oertzen hätten die Pläne aber zum Erfolg geführt. „Das waren stürmische Zeiten“, erinnerte sich Adolf Meyer.

Auf die folgende Phase des Ausbaus und der Konsolidierung blickte anschließend der langjährige Direktor Friedemann Schötten zurück – in einer Mischung „aus nachdenklicher Ernsthaftigkeit und Feuerzangenbowle“ , wie er es nannte. „Schulqualität ist Personalqualität“, würdigte Schötten insbesondere die Leistung der Kollegien.

Drei Säulen

Den Reigen der Rück- und Ausblicke schloss die jetzige Schulleiterin Dr. Renate Richter ab. Sie hob das Leitbild des Gymnasiums hervor, das auf drei Säulen beruhe: der Erziehung zu sozialer Verantwortung, der Förderung und Forderung von Leistung sowie der Verankerung der Schule in der Region. Mit Blick auf die nagelneue Aula, die pünktlich zur Feier fertig wurde, sagte Richter: „Wir sind anspruchsvoll.“ Das gelte auch für die Planung des „dringend notwendigen Ausbaus“.

Landrat Frank Eger wird die Botschaft verstanden haben. Er verwies in seinem Grußwort auf die „guten Rahmenbedingungen“, die der Landkreis in den vergangenen Jahren schon geschaffen habe. Ganderkesees Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas wünschte sich, dass das Gymnasium weiter erhalten und gestärkt werde. Es sei „ein unverzichtbarer Standortvorteil“ für Ganderkesee.

Den „Dank an alle für die engagierte Arbeit zugunsten vieler Schülergenerationen“ sprach Regierungsschuldirektor Bert Märkl aus, der von 1989 bis 1998 selbst in Ganderkesee unterrichtete. Weitere Gratulanten waren Dimitri Tsiganovski und Isabel Biernat im Namen der Schüler, Dr. Veronika Vahlhaus-Rutayungwa als Vorsitzende des Schulelternrates und Rita Wieneke, Leiterin der Grundschule Lange Straße, für den Schulverbund der Gemeinde.

„Viele Hochkaräter“

Schließlich präsentierte Uwe Noster vom Freundeskreis des Gymnasiums ein besonderes Geschenk zum Vierzigsten: Holger Edmaier, Abiturient von 1992 und mittlerweile als Musikkabarettist in Stuttgart heimisch, unterhielt die Gäste mit Witz und Gesang – als lebender Beweis für die These der Bürgermeisterin, dass „viele hochkarätige Schülerinnen und Schüler“ vom Ganderkeseer Gymnasium aus in die Welt gezogen seien.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/oldenburg-land 
Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
Rufen Sie mich an:
04222 8077 2741
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.