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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

SCHULE: Nachwuchs für Streitschlichter

15.05.2009

AHLHORN „Ich möchte Streitschlichterin werden, weil ich es nicht so toll finde, wenn an der Schule Mitschüler durch Wort und Schläge verletzt werden. Das tut mir immer sehr Leid“, sagt die 12-jährige Silja. Zusammen mit 15 weiteren Sechst- und Siebtklässlern aus dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium und der Graf-von-Zeppelin-Schule Ahlhorn hat Silja einen der begehrten Plätze in einem Streitschlichter-Seminar bekommen. Drei Tage lang werden im Blockhaus Ahlhorn Grundlagen erarbeitet.

Einstellungsgespräche

Die Jungen und Mädchen, die Streitschlichter werden möchten, mussten dieses Mal eine schriftliche Bewerbung abgeben und ihre Beweggründe darlegen. Es gab dann sogar Einstellungsgespräche – nicht mit den Lehrern, sondern mit älteren Mitschülern, die schon länger als Streitschlichter arbeiten. „Die erfahrenen Schlichter haben die Neuen dann ausgewählt“, erzählten die Lehrer Tanja Meyer-Ricking, Bernd Nee und Jupp Hemmers, die das Seminar von Mittwochmorgen bis Freitagmittag leiten.

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Ein Seminarteilnehmer erzählte freimütig, dass er sich früher schon mal öfter geprügelt habe. Jetzt finde er das aber absolut nicht mehr so gut. Deshalb wolle er nun Streitschlichter werden.

Gewaltfreie Lösungen

Gerade die Sensibilisierung für das Thema Konflikte und ihre gewaltfreie Lösung stand im Mittelpunkt des Grundlagenseminars. Prügeln, schubsen, pöbeln – das kommt leider immer wieder vor. Dass Teilnehmer des Seminars solche Erfahrungen schon gemacht haben, zeigten erste Rollenspiele, in denen die Schüler aus ihrer Sicht Konfliksituationen darstellten. Gemeinsam wurden Lösungsmöglichkeiten erarbeitet.

Gefühle erkennen

Es ging darum, aktiv zuzuhören, Gefühle zu erkennen, Körpersprache zu deuten und die richtigen Ich-Botschaften auszusenden. Die Teilnehmer lernten zu erkennen, was in verschiedenen Konfliktsituationen gut ist und was nicht. „Das ist keine Sache der Logik, sondern der Gefühle“, so Lehrer Bernd Nee.

Nachdem erste Grundlagen erarbeitet wurden, gibt es im Oktober ein zweites Seminar. Der Präventionskreis Kaktusblüte unterstützt das Konfliktlotsen-Projekt mit einer finanziellen Zuwendung.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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