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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

„Platt“ ist für sie Ehrensache

20.02.2019

Neerstedt /Dötlingen „Es ist eine schöne Arbeit“, sagte Thea Freiberg. Da war es offenbar auch in Ordnung, so der Eindruck am Dienstagmorgen, dass nicht alles, was geplant war, umgesetzt wurde: zum Beispiel, dass regelmäßig eine Ausschusssitzung auf Plattdeutsch abgehalten wird. Die „schöne Arbeit“ als Plattdeutschbeauftragte hat Freiberg am Dienstag im Neerstedter Rathaus im Beisein von Bürgermeister Ralf Spille abgegeben: Ihr bisheriger Stellvertreter Gerold Schnier übernimmt das Ehrenamt an erster Stelle.

„Bei ihm weiß ich es in guten Händen“, sagte sie. Neun Jahre hatte sie dieses Ehrenamt inne. Freiberg, Schnier und Spille blickten auf die vergangenen Jahre zurück – natürlich „up Platt“.

Zu den Aufgaben eines Plattdeutschbeauftragten gehöre, in Kindertagesstätten, Schulen oder Vereinen die plattdeutsche Sprache präsent zu halten, erklärte Freiberg. Sie erinnerte sich an die Zusammenarbeit mit der Landjugend Dötlingen, deren Mitglieder in Sprachkursen Plattdeutsch lernten und sogar ein paar Sketche auf der Neerstedter Bühne aufführten. Auch blickte sie auf einen plattdeutschen Gottesdienst zurück. Regelmäßige Treffen und der Austausch mit Plattdeutschbeauftragten anderer Kommunen im Landkreis Oldenburg gehörten auch zu den ehrenamtlichen Aufgaben von Thea Freiberg. „Plattdeutsch ist kein Dialekt, sondern eine Sprache“, betonte sie, die unter anderem in der Dötlingen-Stiftung aktiv ist und Vorsitzende der Dötlinger Gästeführer war. „Platt“ werde noch in anderen Ländern gesprochen, darunter sogar in den USA.

Für Gerold Schnier geht es in seiner neuen Funktion am Donnerstag in die Grundschule Dötlingen. Dort leitet er eine Plattdeutsch-AG. Dafür hatte Freiberg das passende Geschenk parat: ein plattdeutsches Kinderbuch. Für sie gab es von Spille Blumen und plattdeutsche Lektüre.

So wie ihr, ist auch Schnier die plattdeutsche Sprache in die Wiege gelegt. Er spreche zuhause mit seinen Kindern zudem Platt, erzählte er.

Freiberg machte am Ende des Gesprächs darauf aufmerksam: Unterstützung für „Platt“-Engagierte gibt es jederzeit vom Landkreis und von der Oldenburgischen Landschaft.

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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