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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Neue Erfahrungen in englischem Betrieb

10.11.2016

Wildeshausen Für Mohammad Fakhro sind diese vier Wochen zu einem Höhepunkt in seiner dreieinhalbjährigen Ausbildung zum Elektroniker geworden. Vier Wochen lang durfte der 20-jährige Wildeshauser ein Praktikum im englischen Totnes machen. Möglich wurde dieser Auslandsaufenthalt einerseits durch das europäische Bildungsprogramm Erasmus+, das von der Handwerkskammer (HWK) Oldenburg unterstützt wird. Andererseits fördert auch der Ausbildungsbetrieb von Fakhro, Hermes Systeme in Wildeshausen, das Praktikum. Die Voraussetzung dafür sind aber gute Leistungen. Und die hat 20-Jährige abgeliefert, wie Firmenchef Ingo Hermes erklärt, als er zusammen mit seinem Ausbildungsleiter Hendrik Jüchter sowie HWK-Mobilitätsberaterin Kirsten Grundmann über das Auslandspraktikum informiert.

Das Praktikum sieht zunächst einen einwöchigen Sprachkursus vor. Daran schließt sich ein dreiwöchiges Betriebspraktikum an. „In dieser Zeit habe ich wichtige und wertvolle Erfahrungen sammeln dürfen“, berichtet Fakhro. „Ich habe viele Auszubildende aus anderen Ländern kennengelernt. Ich habe erfahren, wie in einer anderen Elektronikfirma gearbeitet wird. Die englische Sprache – insbesondere das technische Englisch – war auch eine Herausforderung. Und ich habe in einer netten Gastfamilie gewohnt.“ Er könne jedem Auszubildenden empfehlen, die Chance eines Auslandspraktikums wahrzunehmen. Die englische Firma habe ihm auch ein Zeugnis geschrieben. Von der HWK erhält er den sogenannten Mobilitätspass.

Nach Aussagen von Grundmann werden über das Erasmus-Programm zwischen 50 und 75 Prozent der Kosten abgedeckt. Bei Mohammad Fakhro hat die Firma Hermes Systeme die übrigen Kosten bezahlt. „Wir wollen unseren Auszubildenden etwas bieten, um sie an unseren Betrieb zu binden“, meint Ingo Hermes. „Ich hätte als Auszubildender früher auch gerne ein Auslandspraktikum gemacht.“

Kirsten Grundmann gibt dafür Tipps. Immer mehr Auszubildende und junge Fachkräfte nutzten das Bildungsprogramm Erasmus+. „Ein Auslandspraktikum erweitert die sprachlichen, interkulturellen und sozialen Kompetenzen“, nennt sie wichtige Vorteile für die Teilnehmer. „Die Betriebe profitieren ebenfalls, denn sie bekommen stärkere Persönlichkeiten zurück.“

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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