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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Bildung: Noch viele                   Fragen zur   Oberschule

05.01.2011

HUDE Das Gesetz zur neuen Oberschule in Niedersachsen soll zwar erst im März vom Landtag verabschiedet werden, und offizielle Antragsformulare für die Umwandlung von Haupt- und Realschulen gibt es auch noch nicht. Dennoch haben schon jetzt zahlreiche niedersächsische Gemeinden die Absicht geäußert, zum 1. August 2011 die neue Schulform einführen zu wollen. Ob auch die Huder Peter-Ustinov-Schule zu den Oberschulen der ersten Stunde zählen wird, versieht Bürgermeister Axel Jahnz noch mit einem Fragezeichen: „Ich sehe durchaus Chancen, allerdings fehlen noch viele Details“, sagt der Bürgermeister.

So möchte Jahnz zunächst belastbare Daten zu Schülerzahlen auf den Tisch haben. Außerdem will er geklärt wissen, was an personellen und sachlichen Anforderungen auf die Peter-Ustinov-Schule zukommt. „Welche Auswirkungen hat dieses Modell auf die Lehrer- und Unterrichtsversorgung?“, fragt Jahnz weiter. Darüber hinaus müssten der Schulleiter und der Elternrat zu dem Thema gehört werden. „Wir werden uns bemühen, diese Fragen am 21. Februar in der Sitzung des Schulausschusses sauber abzuarbeiten“, kündigt Jahnz an.

Weil für Hude insbesondere die Gründung einer Oberschule mit gymnasialem Zweig bis Klasse 10 reizvoll ist, müssen auch der Kreistag und Landrat Frank Eger überzeugt werden. Zwar kann der Gemeinderat den politischen Beschluss zur Gründung einer Oberschule selbstständig fassen, bei der Einrichtung eines gymnasialen Zweigs muss der Landkreis als Träger des Graf-Anton-Günther-Gymnasiums indes sein Okay geben.

Die Huder CDU hegt keinen Zweifel, dass die Gemeinde die Voraussetzungen zur Gründung einer Oberschule erfüllen wird. Die Planungen der Regierungsfraktionen sehen vor, dass Oberschulen zehn Jahre lang mindestens 52 Schüler je Jahrgang garantieren müssen, bei einem zusätzlichen gymnasialem Zweig bis Klasse 10 liegt die Mindestzahl bei 79 Schülern – für Bürgermeister Axel Jahnz ist das auch Anlass zu Kritik an der Landesregierung: Er verweist auf die viel höheren Hürden bei der Gründung von Gesamtschulen, für die es auch in Hude einen deutlich vernehmbaren Elternwillen gegeben habe. Dass die Gemeinde grundsätzlich die Einrichtung einer Gesamtschule am Standort Hude befürwortet, ist auch nach wie vor Beschlusslage – der Rat hat am 17. Juni 2010 ein entsprechendes Votum abgegeben.

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