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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Mehr Zeit für die Inklusion

01.03.2018

Oberlethe Das neue Schulgesetz ist in Hannover beschlossen, der Antrag vom Landkreis gestellt, nun dürfte einem Fortbestand der Letheschule nichts mehr im Wege stehen. Aufatmen am Förderzentrum Lernen in Oberlethe. Noch vor drei Jahren schien das Ende der meisten Förderschulen in Niedersachsen besiegelt, nachdem die rot-grüne Landesregierung die Inklusion an den Regelschulen im Hauruck-Verfahren umsetzen wollte. Die neue, rot-schwarze Landesregierung rudert nun wieder ein Stück zurück.

„Gut, dass wir für die Inklusion nun mehr Zeit haben, denn der Weg dorthin ist lang“, sagt Schulleiterin Ina Bley, und verkündet: „Wenn der Antrag durchgeht, können wir in den nächsten vier Jahren wieder 5. Klassen aufnehmen.“ Das bedeute für die Schule einen Aufschub bis zum Jahr 2028. Das sei vor allem von vielen Eltern positiv aufgenommen worden.

2017 wurde in Oberlethe erstmals keine 5. Klasse mehr eingeschult, da zu diesem Zeitpunkt noch beabsichtigt war, die Förderschulen Lernen auslaufen zu lassen. Zurzeit besuchen 48 Schüler in fünf Klassen die Letheschule, deren Einzugsbereich die Gemeinden Wardenburg, Hatten und Teile der Gemeinde Großenkneten umfasst.

Um Inklusion in den Grund- und weiterführenden Schulen wirkungsvoll umsetzen zu können, sei noch einiges an Arbeit zu leisten, ist Ina Bley überzeugt. Zwar sei die Zusammenarbeit schon jetzt sehr intensiv, aber es gebe noch viel zu tun. Schon seit etlichen Jahren stünden den Grundschulen zwei Stunden pro Klasse und Woche eine Grundversorgung zu, um für Kinder mit Unterstützungsbedarf da zu sein. Auch an den weiterführenden Schulen leisteten die Kollegen der Letheschule seit einiger Zeit Hilfen für Kinder und deren Lehrer.

Im Landkreis und auch in der Region stünden die Förder- und Regelschulen in regem Kontakt und ständigem Austausch. „Wir sind sehr eng vernetzt“, stellt Ina Bley fest. So könnten gemeinsam Konzepte für Förderschwerpunkte und verbindliche Standards erarbeitet und damit zugleich die Qualität in den Schulen gesteigert werden. „Wir wollen für jedes Kind das Beste herausholen“, beschreibt Ina Bley das gemeinsame Ziel.

Die Schulleiterin ist froh, dass der Landkreis als Schulträger die Letheschule immer unterstützt und sogar noch in jüngster Zeit in die Bauerhaltung und sachliche Ausstattung investiert hat. Das würde das nahtlose Fortsetzen der Arbeit erleichtern. „In anderen Regionen wurden Förderschulen bereits aufgelöst“, weiß Ina Bley. „Ob wir als Förderschule einmal überflüssig werden, vermag ich noch nicht zu sagen.“ Fest stehe nur, dass sich derzeit noch viele Eltern bewusst für die Förderschule Lernen entscheiden, weil sie ihre Kinder hier gut gefördert wissen.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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