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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Bildung: Oberschule als ein Modell der Zukunft

23.02.2011

AHLHORN „Wir beraten zwar über ungelegte Eier. Aber man kann bei so etwas nicht früh genug anfangen“, meinte Schulausschussvorsitzender Thorsten Schmidtke (SPD). Das „ungelegte Ei“ ist die neue Schulform „Oberschule“. Der Niedersächsische Landtag berät zurzeit noch den entsprechenden Gesetzentwurf zur neuen Schulstruktur. Aber alle Zeichen deuten daraufhin, dass es schon nach dem Sommer losgehen kann.

Die Graf-von-Zeppelin-Schule (Haupt- und Realschule) in Ahlhorn möchte diese Schulform deshalb schon ab dem neuen Schuljahr einführen. „Das ist genau das, was uns vorschwebt“, so Rektor Josef Kubiak im Schulausschuss. Das Kollegium und der Schulvorstand haben bereits einmütig dafür votiert, auf den Zug aufzuspringen. Gewünscht wird die Einführung der „Oberschule ohne gymnasiales Angebot, als teilgebundene Ganztagsschule an drei Tagen“.

Verpflichtend ganztags

Die Haupt- und Realschule soll zur Oberschule werden. „Hier haben wir künftig die Möglichkeit, verpflichtend den Ganztagsbetrieb einzubauen“, so Kubiak. Nach den bisherigen Vorstellungen soll es dienstags und donnerstags verpflichtenden Ganztagsunterricht für alle Schüler geben sowie mittwochs ein freiwilliges Angebot.

Beginnen soll die Oberschule mit dem neuen fünften Jahrgang und dann Jahr für Jahr darauf aufbauen. Laut Josef Kubiak gibt es mit der Oberschule die Möglichkeit, zusätzliche Lehrerstunden (Funktionsstellen) für den Ganztagsbereich durchgehend bis ins 10. Schuljahr zu bekommen. Die sozialpädagogische Betreuung soll weiter ausgebaut werden.

Die Inhalte der neuen Oberschule kommen den Bestrebungen der Graf-von-Zeppelin-Schule entgegen. Es wird Differenzierungsmöglichkeiten bei der Gestaltung des Unterrichts geben, eine weitgehende Durchlässigkeit zwischen den schulformbezogenen Kursen und Schulzweigen zum Schulhalbjahr und zum Schuljahreswechsel. Das strebe die Schule ohnehin an, heißt es in den Erläuterungen. Auch die Ganztagsbeschulung ist in Ahlhorn in Vorbereitung und vom Rat bereits abgesegnet worden.

Kooperation mit Gymnasium

Sollte die neue Oberschule kommen, wird eine kooperative Zusammenarbeit mit dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium angestrebt. Ein eigener gymnasialer Zweig soll an der Oberschule in Ahlhorn nicht eingerichtet werden.

Der Gemeindeelternrat und die Schulelternräte der Graf-von-Zeppelin-Schule und der Grundschulen wurden noch nicht beteiligt.

„Die Oberschule wird den Standort Ahlhorn stärken“, zeigte sich Arne Koopmann (SPD) überzeugt. Von einem „zukunftsweisenden Weg“ sprach Imke Haake (FDP). Das Modell Oberschule passe, „wie die Faust aufs Auge“, meinte Astrid Grotelüschen (CDU). „Es ist ganz wichtig, dass wir jetzt diesen Schritt gehen“, sagte sie. Dass die neue Schulform den Schulstandort Ahlhorn sichere angesichts der Konkurrenz durch die IGS Wardenburg, meinte Anke Koch (Kommunale Alternative). Sie kritisierte, dass bislang zu wenige Infos zur Oberschule nach außen getragen wurden.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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