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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Ernährung: „Ohne externe Helfer geht es nicht“

18.06.2015

Frage: Frau Lohrenz, warum nimmt Ihre Schule an dem Programm teil?

Lohrenz: Wir wollen die Kinder bei einer gesunden Ernährung unterstützen. Alle Grundschulen kümmern sich zum Beispiel im Sachunterricht um dieses Thema. Das Schulobstprogramm ist eine ergänzende Maßnahme, mit der wir das Ernährungsverhalten der Kinder positiv beeinflussen möchten.

Frage: Wie läuft das Programm genau ab?

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Dörte Lohrenz ArchivBILD: Kolloge
Dörte Lohrenz BILD: Kolloge

Das Schulobst- und Gemüseprogramm der Europäischen UNion

Die Schulen bekommen Obst und Gemüse von einem zugelassenen Lieferanten, so dass sie an bis zu drei Tagen pro Woche jedes Schulkind mit einer Portion versorgen können. Das EU-Programm wurde zum Schuljahr 2014/2015 in Niedersachsen eingeführt.

Die Fraktion der Grünen hatte im Ganderkeseer Gemeinderat beantragt, die Verwaltung solle alle Grundschulen bei der Teilnahme am Schulobst-Programm unterstützen. Die Entscheidung über die Teilnahme bleibt allerdings den Schulleitungen überlassen.

Lohrenz: Wir werden einmal pro Woche, immer dienstags, mit Obst und Gemüse beliefert. Dieses wird am Dienstag und Donnerstag jeweils zur Frühstückspause an die Schüler ausgegeben. Die Hälfte wird am Dienstag geschnitten und verteilt, die andere Hälfte bis Donnerstag gekühlt aufbewahrt.

Frage: Wer bereitet das Obst und Gemüse für die Kinder zu?

Lohrenz: Wir möchten, dass die Kinder in das Programm eingebunden sind. Deshalb haben jede Woche zwei Kinder pro Klasse Obst- und Gemüsedienst. Sie sind ab 8.45 Uhr für circa 15 Minuten zum Schnippeln in einer der beiden Küchen eingeteilt. Dabei werden sie von Eltern beaufsichtigt, die bereits um 8.30 Uhr da sind und alles vorbereiten. Wenn die Kinder mit dem Obst zurück in ihre Klassen gehen, machen die Eltern in den Küchen Klarschiff.

Frage: Das klingt ziemlich aufwendig.

Lohrenz: Ja, die Umsetzung des Programms ist mit viel Aufwand verbunden. Es funktioniert nur, wenn man die Unterstützung der Eltern und entsprechende Räumlichkeiten hat. Ich kann ja nicht einfach Lehrer aus dem Unterricht fürs Obstschneiden abziehen. Ohne externe Helfer geht es nicht – darin sehe ich eine Schwäche des Programms.

Frage: Ist das auch der Grund, warum die anderen Grundschulen in Ganderkesee das Angebot nicht in Anspruch nehmen?

Lohrenz: Das denke ich schon, ja. Ich habe vollstes Verständnis für die Schulen, die den organisatorischen und personellen als zu groß empfinden. Außerdem gibt es viele andere Möglichkeiten, gesunde Ernährung zu fördern.

Frage: Führen Sie das Programm im kommenden Schuljahr fort?

Lohrenz: Ja, wir werden uns erneut um die Teilnahme bewerben, da das Programm bei uns gut funktioniert. Den Kindern gefällt es, und wir können das Thema Ernährung mal ganz anders in den Schulalltag einbeziehen. Wir möchten möglichst viele Kinder dafür begeistern, auch mal Neues zu probieren.

Greta Block Volontärin / NWZ-Redaktion
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