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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Mehr als „nur“ Punkte auf dem Zeugnis

29.06.2019

Oldenburg /Landkreis 141 Schülerinnen und Schüler der Graf-Anton-Günther-Schule (GAG) haben jetzt ihr Abitur in der Tasche, 18 von ihnen mit einem „Einser-Abitur“. 131 der Abiturienten haben die allgemeine Hochschulreife erreicht, zehn weitere die Fachhochschulreife. Dies war der letzte von insgesamt neun Jahrgängen, die in acht Jahren auf das Abitur vorbereitet worden sind. Kurios: Sie haben mit 2,65 genau den gleichen Notendurchschnitt erreicht wie der erste „G8-Jahrgang“ im Jahr 2011.

„G8“, machte Schulleiter Wolfgang Schoedel deutlich, sei ein „auch durch die Art seiner Umsetzung gescheitertes“ Experiment. Von 2020 an kehrt das Land Niedersachsen wieder zur Reifeprüfung nach neun Jahren zurück.

Grundsatzreformen geringer „Halbwertzeit“ wie diese gingen auch zu Lasten von Bildung und individueller Persönlichkeitsentwicklung, sagte der Leiter des Landkreisgymnasiums in Oldenburg. „Gerade in einer zunehmend digitalisierten Welt benötigen Bildung und eine über Wissenskompetenzen und technische Fertigkeiten hinausgehende Persönlichkeitsentwicklung Zeit“, betonte Schoedel. „Machen Sie sich Ihre Stärken und Fähigkeiten bewusst, die Sie in oder außerhalb der Schule erworben haben. Und vergessen Sie dabei nicht die Menschen und Dinge, die sich nicht in Form von Punkten auf dem Zeugnis nachlesen lassen“, so sein Appell, Freunde, Familie und andere Menschen, die im Leben des Einzelnen wichtig sind, wertzuschätzen und nicht aus dem Fokus zu verlieren.

Auch Landrat Carsten Harings zielte in seiner Rede auf die Herausforderungen des digitalen Zeitalters ab. „Es ist heute wichtiger denn je zu filtern. Das ist nicht leicht, denn es prasseln mit gewaltiger Wucht Neuigkeiten und Nachrichten auf uns ein“, erklärte Harings. Gerade deshalb sei es wichtig, Dinge kritisch zu hinterfragen und das direkte Gespräch zu suchen. Angesichts des zunehmend rauen Tonfalls in den sozialen Medien plädierte er an die jungen Menschen, respektvoll miteinander umzugehen.

Anke Brockmeyer Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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