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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

BILDUNG: regioVHS reagiert schnell auf Kritik von Arbeitslosen

28.11.2006

GANDERKESEE

von daniela zenth GANDERKESEE - Als Reaktion auf schwere Kritik der 14 Teilnehmer des Seminars „Berufliche Integration“ hat die regioVHS Ganderkesee-Hude schnell ein Maßnahmenpaket geschnürt. Zwei Arbeitslosengeld-II-Empfänger hatten sich stellvertretend für ihren Kursus an die NWZ gewandt, um so auf die Position von Arbeitslosen in der Gesellschaft aufmerksam zu machen.

Erster Einigungspunkt: Die Praktika werden auf Wunsch der Teilnehmer von drei auf vier Tage pro Woche aufgestockt. Zweitens: Die Feedback-Bögen sollen laut Rolf Schütze, Direktor der VHS, vorgezogen und in Zukunft „intensiver eingesetzt“ werden. „Künftig werden wir neue Modelle ausprobieren“, erläutert Schütze. So wäre es denkbar, zusätzlich zum Dozenten mit Tutoren zu arbeiten, die bei technischen Fragen weiterhelfen. Parallel zum Unterricht soll das Angebot um individuelle Beratungsgespräche erweitert werden.

Im Kursus, der Erwerbslosen die Chancen auf Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt verbessern soll, werde „individuelle Beratung“ und „Problemanalyse“ vermisst, so ein Vorwurf. Man fühle sich „pauschal“ vom Fallmanager in einen Kursus gesteckt, „egal ob es nun passt oder nicht“. Einige äußerten den Verdacht, sie säßen im Lehrgang, damit die Statistik stimme. Wäre dem so, sei dies Gelderverschwendung. Ständig „hin und herverwaltet“ zu werden, sei „frustrierend und enttäuschend.

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Auch sei der Zeitraum der Praktika Anfang Januar „unpassend“ gewählt, so ein weiterer Vorwurf. Dann herrsche die Inventur-Hochphase und man habe „Angst als billige Arbeitskraft verheizt“ zu werden. Ferner sei der Unterricht nicht gut strukturiert. Ganze drei Wochen lang hätten sich die Teilnehmer nur mit Lebensläufen beschäftigt.

Verbesserungsvorschläge gab es auch. So sei es z.B. sinnvoller, die Gruppen kleiner und berufsspezifisch zu gestalten, um eine individuelle Beratung zu ermöglichen.

Unmittelbar nach diesen Vorwürfen suchte VHS-Direktor Rolf Schütze mit den Teilnehmern, Dozenten und Job-Center-Leiter Markus Leeferink das Gespräch.

Die Anregung, kleinere Gruppen zu bilden, sei „ernst zu nehmen“, so Schütze. Und dies werde nur einer von vielen Punkten sein, die auf einem baldigen Zusammentreffen mit den Job-Centern, angesprochen werden sollen.

Auch auf das Problem der Praktika gingen Schütze und Leeferink ein: Wenn sich ein Praktikant unterfordert fühlt, kann er mit dem Arbeitgeber darüber sprechen. Schütze und Leeferink signalisierten: „Wenn es Probleme oder Vorschläge gibt, wäre es gut, dass sie uns gegenüber auch geäußert werden. Denn nur dann können wir handeln.“ So sei zum Beispiel bei den zuständigen Job-Centern keinerlei Unmut über das Fallmanagement geäußert worden.

Viele Strukturen seien außerdem vorgegeben und aufgrund von Sachzwängen wie z.B. Datenschutz nicht abänderbar. Doch wo andere Ansätze möglich sind, sei die VHS offen für Gespräche.

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