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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Landfrauen: Reise durch ein Entwicklungsland

04.11.2011

HUNTLOSEN Von einer spannenden, abenteuerlichen Reise durch ein fernes Land mit einer fremden Kultur berichtete Inge Boning aus Huntlosen-Husum bei der jüngsten Versammlung der Huntloser Landfrauen in Meyer’s Gasthaus. Inge Boning, selbst Mitglied im Landfrauenverein, entführte die zahlreichen Zuhörerinnen in Wort und Bild in das unabhängige Königreich Bhutan, das sie mit einer 22-köpfigen Reisegruppe im vergangenen Jahr im Verlauf einer 16-tägigen Exkursion erkundete. Die Freundlichkeit und Dankbarkeit der Menschen habe sie besonders beeindruckt, erzählte Inge Boning. Sie hat sich auf der Reise die typische Landeskleidung der Frauen, die „Kira“, zugelegt, die sie für den Vortrag angezogen hatte.

Das mittlerweile demokratisch geführte Königreich Bhutan liegt im Himalaya, zwischen Indien, Nepal, China und Tibet. Laut Inge Boning gehört Bhutan zu den ärmsten Ländern der Erde. 700 000 Menschen leben dort. Staatsreligion ist der Buddhismus. Zwei Drittel der Bevölkerung leben in den Bergen von Ackerbau und Viehzucht – bei harter Handarbeit, im Einklang mit der Natur.

Inge Boning machte die Reise als Mitglied im Reiki- und Meditationszentrum Bookholzberg mit – unter Leitung des buddhistischen Lehrers („Lama“) Khenpo P. Yeshi, der aus dem Dorf Chendebji in Bhutan stammt. Der „Lama“ öffnete den Reisenden, die in kleinen Bussen auf abenteuerlichen Wegen das Land erkundeten, viele Türen, die in der Regel verschlossen bleiben. Zum Beispiel in den Klöstern, die besucht wurden.

In Chendebji schließlich erlebten die Deutschen den Alltag in einer Dorfschule. „Es ist nicht überall gegeben, dass auch alle Kinder zur Schule gehen können“, erzählte Inge Boning. Oft seien die Kinder bis zu zwei Stunden zu Fuß unterwegs, um die Schule zu erreichen. Sie blieben den ganzen Tag ohne warme Mahlzeit. Und auch angesichts der schlechten medizinischen Versorgung beschloss die Reisegruppe, nach der Rückkehr einen gemeinnützigen Verein zu gründen. Der „Förderverein für das unabhängige Königreich Bhutan e. V.“ hat mittlerweile seine Arbeit aufgenommen. Spenden werden gesammelt und direkt nach Chendebji geschickt, wo eine Stiftung dafür sorgt, dass die Hilfe bei den Familien ankommt, die es nötig haben, wie Inge Boning berichtete. Schon für 65 Cent am Tag sei es machbar, einem Kind eine warme Mahlzeit in der Schule zu ermöglichen. Auch Unterrichtsmaterialien für die 70 Schülerinnen und Schüler der Dorfschule werden besorgt. „Es ist wichtig, dass alle zur Schule gehen können“, so Inge Boning.

Wer helfen möchte, kann sich im Internet informieren:

 @ http://www.4bhutan.de

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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