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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

RVG freut sich über Besucherrekord

14.06.2011

GANDERKESEE Andree Jonker atmete erst einmal durch. „Fünf Turniertage sind schon hart“, gab der Vorsitzende des Reitervereins Ganderkesee am Montag zu. Auf der Anlage am Donnermoor ging das Pfingstturnier mit dem „Fahrertag“ zu Ende. Die Mühen hatten sich gelohnt: Der Verein verbuchte die Veranstaltung im Jahr seines 100-jährigen Bestehens als Erfolg. „Wir waren sehr gut organisiert. Jeder hat seinen Job gemacht“, lobte Jonker die unzähligen ehrenamtlichen Helfer, die an allen Tagen dafür verantwortlich waren, dass Reiter und Zuschauer beste Bedingungen vorfanden.

Ideales Wetter

Keinen Einfluss hatten Organisatoren und Helfer auf das Wetter. Doch das ließ den Verein nicht im Stich. „Wir hatten tierisch Glück“, freute sich Jonker. „Es war nicht zu heiß.“ Das habe dazu geführt, dass viele Reitsportfans den Weg auf die RVG-Anlage fanden, statt einen Ausflug beispielsweise ans Meer zu machen. „Ich denke, dass wir am Sonntag einen Besucherrekord hatten“, sagte Jonker. „Ich kann mich zumindest nicht daran erinnern, dass an einem Pfingstsonntag schon einmal so viele Zuschauer auf der Anlage waren.“ Das habe zwar zu Problemen auf dem Parkplatz geführt, die aber alle dank des Einsatzes der dort eingesetzten Helfer gelöst worden seien.

Vielfalt des Reitsports

Wie in den Jahren zuvor, setzte der RVG darauf, die ganze Vielfalt des Reitsports zu zeigen. Prüfungen für Einsteiger, wie zum Beispiel die Pony-Führzügelklasse, standen ebenso im Zeitplan wie Wettbewerbe für junge Pferde sowie Dressur- und Springprüfungen der höchsten Schwierigkeitsstufe, der Klasse S. „Sportlich war es großartig“, urteilte Jonker. „Die S-Springen waren spannend, die S-Dressur stand auf sehr hohem Niveau.“

 Sehr gut lief es für die Sportler des gastgebenden Vereins, die sich in vielen Prüfungen platzierten. Nachdem bereits an den ersten beiden Tagen, wie berichtet, Ina Tapken und Sandra Auffarth Siege gefeiert hatten, freuten sich im Turnierverlauf weitere RVG-Reiter über goldene Schleifen. So gewann Tapken auf London-Return noch eine Dressurprüfung Klasse L - Trense - mit der Wertnote 7.20. Einen Doppelsieg für den RVG gab es in einer Dressurprüfung der Klasse M. Anne Horstmann siegte auf Sir Summersby (7.50) vor Klaus Horstmann auf Robijn (7.10).

Dreifacherfolg

In einer Dressurprüfung der Klasse A belegten Elena Rühling auf Finesse (7.80) und Janna Horstmann auf Stachus (7.50) ebenfalls die Plätze eins und zwei. In der dritten Abteilung dieser Prüfung kamen dann Tanja Witte auf Wolkenherz (7.20), Ana-Lena Balzersen auf Picadilly (7.00) und Tapken auf Long Island (6.90) sogar auf die Ränge eins bis drei. Jenny Tönjes auf Chanel (8.20), Sandra Tönnies auf Abke’s Diamond (7.60) und Tomke Baum auf Goldfee (8.00) siegten in Stilspringprüfungen der Klasse A. Einen Stilspringwettbewerb der Klasse E gewann Wiebke Frese auf Coldplay (8.00).

Aber auch die Starter aus den anderen Landkreis-Vereinen freuten sich über glänzende Leistungen und viele Platzierungen. Unter anderem gewann Anne Kunst (RC Hude) mit Paula-me (7.20) eine Dressurprüfung Klasse L - Trense - vor Juliane Müller (RV Grüppenbühren). Franziska Pestrup (RFV Großenkneten) siegte auf Carry Girl in einer Zeitspringprüfung der Klasse L. Nicolas Pedersen (RV Leichttrab Wildeshausen) war in einer Springprüfung in dieser Schwierigkeit auf Tailormade Lawito siegreich. Stephan Geue (RC Hude) wurde auf Cantiano (0.00/49.69) Erster in der Springprüfung Klasse M vor Rolf Moormann (RV Ahlhorn) auf Queen of Bauer (0.00/51.40). Moormann war am Sonntag auf Cedrick als Elfter dann bester Starter aus dem Landkreis in der Springprüfung Klasse S mit Siegerrunde.

Teichert überzeugt

Gute Leistungen bot in der Dressur Lena Teichert von der Waldreitschule Dötlingen. Auf Atlet wurde sie in einer Dressurprüfung der Klasse M Zweite (697.00). In der sehr gut besetzten S-Dressur belegten die beiden dann als beste Vertreter des Landkreises mit 772 Punkten den neunten Platz.

Turnier auch für Nachwuchs

In seiner Turnierbilanz merkte Jonker dann auch an, dass es die eine oder andere kleinere Panne gab. „Es gibt immer Potenzial, sich zu verbessern“, sagte er. „Doch wenn die Stimmung im Team gut ist, und das ist sie, wird so etwas gelöst. Und dann entstehen neue Ideen.“ Das wiederum ist durchaus gewünscht. „Stillstand ist Rückschritt“, erklärte Jonker. Es gelte, immer besser werden zu wollen. Eines werde aber nicht verändert. „Wir sind ein ländlicher Verein“, sagte Jonker. „Das soll auch unser Turnier zeigen. Wir wollen, dass auch unsere Reiter hier starten können. Das Turnier soll den Nachwuchs und den Spitzensportler ansprechen.“

Lars Pingel Lokalsport / Redaktion Wildeshausen
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