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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

„Schwalbennest“ ist schon fast voll

28.09.2017

Sandkrug „Schwalbennest“ und „Spatzennest“, so heißen die beiden neuen Großtagespflegestellen, Am Dachsteinwerk 11 und 13, hinterm Sandkruger Jobcenter. Ein breiter Flur empfängt die Besucher. Hier bleibt genügend Platz und Zeit, um sich von Mama und Papa zu verabschieden.

Jedes Kind hat sein eigenes Fach, es gibt Bänke zum Sitzen. „Das in Ruhe Ankommen ist uns ganz wichtig“, sagt Marion Dunayski, die pädagogische Leiterin des Familienservice Weser-Ems. Der Verein betreut nicht nur in Sandkrug Kinder im Krippenalter, auch EWE, Stadtwerke Oldenburg, CeWe Color und die Öffentliche Versicherung gehören zur Kundschaft.

Nur wenige Schritte vom Flur öffnet sich ein geräumiger, heller Gruppenraum. Hier können bis zu zehn Kinder im Alter von null bis drei Jahren toben, spielen, essen und trinken. Die offene Küche ist integriert. „Wir gehen gemeinsam mit den Kindern einkaufen und bereiten das Essen auch gemeinsam zu“, erzählt Dunayski. Das Mittag wird tiefgefroren geliefert und im Heißluftofen schonend aufgetaut und erhitzt.

Die am 31. Juli mit zwei Kindern gestarteten Gruppen sind noch nicht zu 100 Prozent ausgelastet. Acht Kinder im „Schwalbennest“ und sieben sind’s im „Spatzennest“. Dunayski findet das nicht schlimm. Man befinde sich noch in der Eingewöhnungsphase nach dem Berliner Modell, da passe das sehr gut. Um jede Gruppe kümmern sich, so ist es vorgeschrieben, eine Erzieherin und eine qualifizierte Tagespflegeperson – üblicherweise eine Tagesmutter. Zufrieden ist auch die Gemeinde Hatten. Die stand vor dem Sommer vor dem Problem, dass sich viel mehr Eltern, als erwartet, für Krippenplätze interessierten. Da war es ein Glücksfall, dass hinter dem Jobcenter von einem privaten Investor gerade gebaut wurde. Zwei der ursprünglich als Mietshäuser geplanten Bauten sind von der Gemeinde erst einmal für fünf Jahre angemietet und für die Großtagespflegestellen gesichert worden.

Einen Vorteil dieser Lösung nennen sowohl Familienservice, als auch Kommune: die Flexibilität. Montags bis freitags ist von 7.30 bis 16.30 Uhr geöffnet, auch in den Ferien. Allein die Nachfrage der Eltern sei entscheidend, so die pädagogische Leiterin. „Eine gute Kinderbetreuung ist ein klarer Standortvorteil“, ist Bürgermeister Christian Pundt überzeugt. Seine Erfahrung: Investoren fragten im Rathaus zuerst nach freien Grundstücken. Die zweite Frage gelte dann schon Krippen, Kitas und Schulen.

Den Vergleich mit den regulären kommunalen Krippen scheut der Verein nicht. „Das wird keine Betreuung zweiter Klasse“, versprach Familienservice-Geschäftsführer Frank Gieselmann bereits dem Rat.

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