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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Lesen Und Schreiben Verbindet: Deko und Nützliches statt Altpapier

07.03.2020

Sandkrug /Oldenburg Noch etwas mehr Farbe, dann ist Christina Geisler zufrieden mit dem Osterei. Sie hat sich für ein kräftiges Rot entschieden, passend zur Einrichtung in ihrem Zuhause.

Christina Geisler ist eine der Beschäftigten der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg in Sandkrug. Gemeinsam mit vier Schülerinnen der BBA Oldenburg Berufsfachschule Ergotherapie und einem weiteren Beschäftigten gestaltet sie im Rahmen des Projekts „Lesen & Schreiben verbindet“ Deko für Ostern.

Die Beschäftigten rund um Ergotherapeutin Celina Marten fahren im Rahmen des Projekts einige Male zur BBA nach Oldenburg und arbeiten dort in Gruppen, zusammen mit angehenden Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, mit der Zeitung.

Dabei entstehen unterschiedliche Werke. In einer Gruppe gestalten die Beschäftigten und die Schülerinnen und Schüler Zeitungsherzen, die mit einer Lichterkette verbunden werden. In einer weiteren Gruppe entstehen Heißluftballons, andere bekleben Lampen mit Zeitungsschnipseln. Besonders fein arbeiten die angehenden Ergotherapeutinnen zusammen mit Kurt Böning: Sie rollen Zeitungsstreifen eng auf und basteln Stiftehalter aus den kleinen Rollen.

Einige Schülerinnen und Schüler fahren auch nach Sandkrug, um dort mit Beschäftigen kreativ zu arbeiten. Auch dort entsteht Osterdeko: Eine Gruppe beklebt Styroporeier mit Zeitungsschnipseln. Die andere beklebt Holzbilderrahmen.

Es ist nicht das erste Mal, dass die BBA und die Gemeinnützigen Werkstätten im Rahmen des Projekts „Lesen & Schreiben verbindet“ kooperieren. Die erste Zusammenarbeit ist den Beschäftigen in sehr guter Erinnerung geblieben, weiß Marten.

Lesen und Schreiben verbindet

„Lesen und Schreiben verbindet“ ist eine Aktion von der Nordwest-Zeitung, dem Bezirksverband Oldenburg und dem Aachener Institut zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren. Die beteiligten Schulen, Tagesstätten und Pflegeheimen können die Tageszeitung individuell einsetzen.

30 Klassen und Gruppen aus dem Oldenburger Land nehmen in diesem Jahr an der Aktion teil – darunter die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg in Sandkrug. In der Werkstatt in Sandkrug arbeiten Menschen mit erworbenen Behinderungen in unterschiedlichen Arbeitsbereichen.

Nicht nur für die Beschäftigten ist die Zusammenarbeit eine Bereicherung. Die angehenden Ergotherapeutinnen und -therapeuten profitieren auch davon. Das erste Ausbildungsjahr besteht aus Theorieunterricht. So bekommen die Schülerinnen und Schüler bereits erste praktische Erfahrungen.

Martina Tola, Schulleiterin der BBA, sieht ebenfalls Vorteile. Im ergotherapeutischen Bereich würden sich viele für die Arbeit Kindern oder im neurologischen Bereich interessieren. So lernen sie andere mögliche Arbeitsbereiche kennen – wie zum Beispiel die Arbeit in Werkstätten für Menschen mit Behinderung.


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Manuela Wolbers Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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