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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Der Umzug hat sich bewährt

13.12.2019

Sandkrug Hundertprozentig fertig ist das Innenleben der neuen Werkstätten noch nicht, aber es ist sichtbar, wie viel Arbeit schon hineingeflossen ist. Handgearbeitete Holztreppen und Geländer, Zwischendecken, neue Fenster, neue Raumaufteilung und ganz viel Licht – die Teilnehmer des Werkstattprojekts der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) am Standort in Sandkrug fühlen sich mit ihren Fachwerkstätten für Holz, Textil, Metall, Kfz- bzw. Fahrradwerkstatt und Garten inzwischen sehr wohl an der Bümmersteder Straße.

„Bei manchen Bereichen überlegen wir noch, wie wir sie einrichten. Es ist klasse, dass wir uns alles so organisieren können, wie wir es brauchen “, erzählt die pädagogische Mitarbeiterin Katja Gode, während sie durch das weihnachtlich geschmückte Gebäude läuft. Denn zum ersten Mal wird auch ein Basar ausgerichtet, bei dem die Produkte der verschiedenen Werkstätten gegen eine Spende zu bekommen sind.

35 Teilnehmerplätze

35 Plätze vergibt die LEB in Kooperation mit dem Jobcenter an Menschen, die nach einer Arbeitslosigkeit Stück für Stück wieder an den Alltag einer Erwerbstätigkeit herangeführt werden. Leiter Frank Gertje ist froh darüber, dass die Teilnehmeranzahl am neuen Standort aufgrund weiterer Aufgabengebiete erhöht werden konnte. Katja Gode: „Bei uns kommen die Teilnehmer nicht einfach nur, weil sie müssen. Sie erfahren hier Wertschätzung, bekommen Freiräume und können eigene Ideen einbringen.“

Eigene Ideen sind auch das Stichwort für den Basar: „Das war ein Vorschlag der Teilnehmer“, freut sich Gode. Über die vergangenen rund zwei Monate haben sie in den Werkstätten gewirbelt und unter anderem Taschen und kleinere Textilgegenstände genäht, Schneidebretter und Grillzangen aus Holz gefertigt und Weihnachtsschmuck oder Vogelhäuschen hergestellt.

Auch aus den kooperierenden Werkstätten Delmenhorst und Wildeshausen kamen Vertreter mit eigens hergestellten Produkten zum Basar. „Es geht nicht darum, etwas schnell in einer bestimmten Zeit zu produzieren“, kommt Gertje noch einmal auf den Kern des Projekts zu sprechen. „Die Teilnehmer sollen da abgeholt werden, wo sie stehen.“

Basar kommt gut an

Daran arbeitet auch Katja Gode jeden Tag. Bald ist das neue Besprechungszimmer neben den Büros fertig. „Da kann ich mich den Herzensangelegenheiten der Menschen in Ruhe widmen, das geht in einem Vier-Augen-Gespräch eben doch besser als im Trubel der Werkstatt.“ Aber gerade macht der Trubel Spaß, denn immer mehr Besucher finden den Weg ins Gebäude und durchstöbern die ausgestellten Waren.

Imke Harms Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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