• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Schall macht Schüler sprachlos

27.01.2015

Landkreis /Oldenburg Wenn kleine Kinder kräftig schreien, dann sind sie sogar noch lauter als eine Bohrmaschine oder ein Rauchmelder. Louisa Dauskardt, Lisa Rühs, Ilayda Özbek und Frieda Weber haben die Probe aufs Exempel gemacht und mit einem Schallmessgerät diese und viele andere Alltagssituationen untersucht. Für ihre aufwendige Testreihe, die sie von den Schlosshöfen bis an den Rand einer Autobahn führte, hat das Quartett den ersten Preis bei der „Science Fair“, einer Wissenschaftsmesse der Graf-Anton-Günther-Schule, gewonnen.

Die Fünftklässlerinnen waren selbst sehr überrascht, wie laut kleine Schwestern werden können, wenn man ihnen die versprochene Schokolade vor der Nase wieder wegnimmt, erzählten sie am Montagmittag bei der Präsentation der Ergebnisse. Auf Platz zwei landete Geert Petrin, der allein untersuchte, wie sich mit Hilfe von Magneten Strom erzeugen lässt. Kreativ waren auch die vier Schülerinnen Selina Bley, Clara Fette, Amelie Boch und Emma Müller beim Thema Müllentsorgung. Jede zählte einen Monat lang, wie viele gelbe Säcke ihre Familien so produzieren – zwischen fünf und sieben. Gleichzeitig schlugen sie Wege zur Müllvermeidung vor.

Die Jury bestand aus Schulleiter Wolfgang Schoedel, Schulleiter Maurice van Daal (Praedinius-Partnergymnasium Groningen), Kreistagsvorsitzendem Helmut Hinrichs, Lehrer Alexander Haack und Geschäftsführer Ulrich Folger (bbf sustain) sowie zwei Abiturientinnen. Das Gremium war um seine Aufgabe, insgesamt 20 Arbeiten zu bewerten, wirklich nicht zu beneiden.

Warum schlafen Körperteile manchmal ein, fragten beispielsweise Cheyenne Feron und Mona Ahmad Nedjad. Ihre Antwort: Wenn es kribbelt, machen Nerven auf den unterdrückten Blutfluss aufmerksam. Lohnt es sich, im Regen schneller zu laufen oder wird man immer gleich nass? Diese Frage klärten Doro Witt und Vorjahressiegerin Julia Gawallek in einer Versuchsreihe. Sie wogen zwei bis auf die Farbe identische Pullover vor und nach dem Gang bzw. Lauf durch künstlichen Regen. Klares Ergebnis: Der Pullover sog bei langsamem Tempo über 100 Gramm mehr Feuchtigkeit auf. Es lohnt sich also zu rennen.

„Wir wollen die Neugier und Lust am Forschen bei den Schülern wecken“, sagt Lehrerin Kathrin Bock (Mathematik/Chemie), die die „Science Fair“ nach der Premiere im Vorjahr wieder organisierte.

Werner Fademrecht
Hatten
Redaktion Wardenburg
Tel:
04407 9988 2731

Weitere Nachrichten:

GAG | Graf-Anton-Günther-Schule | bbf sustain

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.