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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Wissen: Schule will mehr experimentieren

31.03.2011

ACHTERNMEER Die neue Pausenhalle der Grundschule Achternmeer soll viel mehr als nur ein Aufenthaltsraum sein. Bestes Beispiel dafür ist die neue Initiative der Schule, dort einen „Experimentier- und Forscherbereich“ aufzubauen. Die nötigen finanziellen Mittel im vierstelligen Bereich hat der Fond der Chemischen Industrie (FCI) zur Verfügung gestellt.

„Ab dem Schuljahr 2011/2012 wollen wir unsere Schüler verstärkt experimentell arbeiten lassen“, bestätigt Schulleiterin Maria Wigger. Den Einstieg in die Welt der Naturwissenschaften soll eine Chemie-AG den Dritt- und Viertklässler bieten. Chemiebaukästen hat die Schule bereits 2010 erhalten, jetzt gab es einen Nachschlag in Form passender Forscherkleidung. Besonders Lehrerin Julia Wulf setze sich sehr fürs Profil Umweltschule und die Naturwissenschaften ein, lobt Wigger.

Beim Start hilft neben dem FCI auch die Oldenburger Firma Büfa. Der Grund liegt auf der Hand, sagt Rainer Krause, Leiter des Personalmanagements: „Die Naturwissenschaften werden an Schulen eher stiefmütterlich behandelt. Uns geht es darum, mehr junge Menschen und auch mehr Frauen für diese Thematik zu interessieren.“

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Grundschulen sind eigentlich nicht der Schwerpunkt dieser Lobbyarbeit. Erst in der Sekundarstufe I, so die Erfahrung des Firmenvertreters, breche häufig das Interesse der Schüler an den Naturwissenschaften weg. Die Vermutung, dass daran der Unterricht nicht ganz unschuldig ist, liegt nahe. Die Büfa, so bestätigt Krause, versucht über Lehrerstammtische, Pädagogen zu helfen, eine attraktivere Stoffvermittlung zu ermöglichen: Unterrichtsmaterialien, aber auch Schutzbrillen und Laborantenkittel und nicht zuletzt Chemikalien werden zur Verfügung gestellt, damit der Chemieunterricht nicht zur trockenen Lesestunde verkommt, sondern es gelegentlich mal kracht und stinkt. „Spannender Chemieunterricht kostet Geld und natürlich auch Engagement, da darf man sich nichts vormachen“, sagt Krause.

Ganz uneigennützig ist die Büfa mit ihrer Hilfestellung natürlich nicht, dies leugnet auch der Personalmanager nicht. Die demografische Entwicklung in Deutschland sei offensichtlich, künftig werde es immer schwerer, offene Stellen zu besetzen. Für die drei Berufsbilder Chemielaborant, Chemikant und Produktionsfachkraft Chemie werden auch in Zukunft gut ausgebildete und motivierte Schüler gebraucht.

Für Schulleiterin Maria Wigger steht jedenfalls fest, dass mit der Chemie- und Experimentier-AG noch lange nicht Schluss sein kann. „Wir wünschen uns für die Aula einen Forscherturm. Dafür benötigen wir allerdings weitere Sponsoren“, ist sich Wigger im Klaren.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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