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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Gymnasium: Schulhof soll wieder Spaß machen

29.06.2017

Ganderkesee Schulalltag neben der Baustelle – das ist im Gymnasium Ganderkesee schon fast Gewohnheit. Deshalb werden Schüler und Lehrer es nach den Sommerferien gewiss ertragen, dass auf dem Pausenhof Bauzäune im Wege stehen und während des Lernens draußen vor dem Fenster Rüttler über frisches Pflaster rattern. Die meisten werden den Baulärm vermutlich sogar gern hören, denn er verspricht ihnen, dass etwas entsteht, worauf sie lange gewartet und selber mit hingearbeitet haben: die Umgestaltung des Schulgeländes zu einem ebenso spannenden und attraktiven wie auch erholsamen und pädagogisch wertvollen Aufenthaltsort.

Wann gehen die Arbeiten los und was kosten sie?

Am Mittwoch nahmen Schuldirektorin Dr. Renate Richter und Erster Kreisrat Christian Wolf für den Landkreis als Schulträger den symbolischen ersten Spatenstich vor. Am kommenden Montag werden Bagger und Bauarbeiter anrücken. Für dieses Jahr sind 330 000 Euro im Haushalt des Landkreises für die Umgestaltung veranschlagt. Hinzu kommen 100 000 Euro für die Ableitung des Regenwassers. Im nächsten Jahr werden weitere 130 000 Euro investiert.

Was ist in diesem Jahr geplant?

Bis zum Ferienende soll möglichst der Bereich des Pausenhofs zwischen Aula und Sporthalle, auf dem bis vor einem halben Jahr die gelben Container der Mobilklassen standen, fertig gepflastert sein. Dann wird kontinuierlich weiter nach Norden, in Richtung der Straße Am Schürbusch, gebaut. Den nördlichen Abschluss dieses Streifens bildet der Spiel- und Kletterbereich: Teilweise werden dort neue Geräte aufgestellt, aber auch Vorhandenes kann wiederverwendet werden – wie die beliebte „Schwabbelmatte“, ein Laufband aus elastischem Kunststoff, das zwischen zwei Pfosten aufgehängt wird und in der Mitte über eine Rolle verläuft, so dass Gruppen auf beiden Seiten der Matte einander durch Springen in Bewegung bringen können. Ludger Krone vom Schulamt der Kreisverwaltung hofft, dass die Arbeiten bis Oktober abgeschlossen sind.

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Jedem Jahrgang das seine

Der neue Pausenhof des Gymnasiums soll allen Altersgruppen das bieten, was ihnen wichtig ist. Schulleiterin Dr. Renate Richter beschreibt die besonderen Ansprüche der verschiedenen Jahrgangsstufen so:

5./6. Klassen: Die Jüngsten wollen vor allem rennen, spielen und toben.

7./8. Klassen: Sie brauchen ein Bewegungsangebot, wollen dabei aber auch ihren Status zeigen – zum Beispiel ganz oben auf dem Klettergerüst. 9./10. Klassen: Das sind die „Wanderer“, die plaudernd umhergehen. 11./12. Klassen: Sie sitzen lieber, als sich zu bewegen, und suchen dabei Abgeschiedenheit.

Was folgt dann im nächsten Jahr?

Der zweite Bauabschnitt im nächsten Jahr sieht das Anlegen eines „grünen Klassenzimmers“ in der nordöstlichen Ecke des Schulgeländes vor. Dort soll Unterricht im Freien stattfinden, wenn das Wetter es zulässt. Besonders im Kunstunterricht, für den der benachbarte F-Trakt derzeit hergerichtet wird, kann dieser Bereich gut genutzt werden. Der Hartplatz vor dem im Februar eingeweihten Erweiterungsbau soll ebenfalls 2018 erneuert werden. Ob auch auf dem Bolzplatz schräg gegenüber noch etwas geschieht, ist derzeit unklar. Auf jeden Fall wird es dort zusätzliche Fußballtore geben.

Was sagt die Schulleitung zum Baubeginn?

Sie sei sehr zufrieden, sagte Renate Richter am Mittwoch. Die Perspektive mit dem Abschluss erst im Jahr 2018 sei überschaubar. „Wichtig ist“, so die Schulleiterin, „dass noch in diesem Jahr möglichst viel von dem fertiggestellt wird, was den Schülern Spaß macht.“

Wie bewerten die Elterndie Umgestaltung?

„Gut ist, dass die Geräte schon in der ersten Bauphase eingebaut werden“, findet auch Dr. Veronika Vahlhaus-Rutayungwa, Vorsitzende des Schulelternrates. Sie lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Landkreis, Schule und dem Landschaftsarchitekten Hans-Joachim Flemmig, nach dessen Plänen die Umgestaltung umgesetzt wird.

Wie finden die Schüler die Veränderungen?

Die fehlten am Mittwoch – sie haben ja Ferien. Die Schüler waren aber durch Vertreter im Schulhofausschuss an den Planungen beteiligt. Viele ihrer Ideen flossen in das Konzept von Flemmig ein.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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