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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Wiedersehen: Schulzeit von Folgen des Zweiten Weltkriegs geprägt

22.09.2010

WARDENBURG Zum vierten Mal nach 1955 haben die Ehemaligen der Wardenburger Volksschule, Abgangsjahrgang 1955, ein Wiedersehen gefeiert. Auf Einladung der Organisatoren Anneliese Ruge, Ingrid Freese, Werner Lüschen und Willi Schütte waren 27 jetzt der Einladung gefolgt.

Die Gruppe kam zunächst beim Wardenburger Hof zusammen, um von dort aus zur Kaffeetafel in der „Wassermühle“ zu wandern. Bereits 1985 (nach 30 Jahren), 1995 und 2005 fanden jeweils Klassentreffen statt. Von den ursprünglich 62 Eingeschulten sind nach Angaben von Hans J. Ryszewski bereits 18 verstorben, davon zwei schon 1951 als Zehn- bzw. Elfjährige durch explodierende Munition.

„Wir Schulkinder sind geprägt durch die Kriegszeit und die nachfolgende Not der 40er- und 50er Jahre. Die Mehrzahl der Väter war gefallen, vermisst oder befand sich in Kriegsgefangenschaft, die gesamte Verantwortung lastete auf den Müttern, einschließlich Nahrungsmittelbeschaffung und Torfgraben für die Öfen“, erinnert sich Ryszewski. Trotz dieser ungünstigen Umstände hätten die Schüler aber ein relativ unbeschwertes Leben geführt, lautet sein Fazit.

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Abends fand sich die Gruppe im Wardenburger Hof ein, wo ein Büfett für die nötige Stärkung sorgte. Eine 100-seitige Dokumentation, die Ryszewski seinen Klassenkameraden präsentierte, regte zum gemeinsamen Austausch über die Vergangenheit an. Erfreut zeigten sich die Ehemaligen, dass „ihre“ Schule immer noch steht und jetzt als Grundschule der jungen Generation dient. Stark verändert habe sich allerdings der gesamte Ort Wardenburg. Aus der ehemaligen ländlich geprägten Ortschaft sei ein nahezu kleinstädtischer Ort geworden, so das Urteil der Besucher.

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