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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Schweigen über Totgeburten brechen

14.10.2016

Ganderkesee Ein positiver Schwangerschaftstest – 17 Wochen lang scheint alles in bester Ordnung. Die Fruchtblase platzt, ganze 23 Wochen zu früh. Über diesen schweren Tag berichtet Steffanie Gebers, Mutter des Sternenkindes Ben, beim nächsten offenen Hospizabend des Hospizkreises Ganderkesee am Mittwoch, 19. Oktober, um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus, Ring 14, in Ganderkesee.

Gebers möchte erzählen, wie ihr Ärzte, Hebammen und Krankenschwestern begegnet sind, wie Freunde, Bekannte und der Arbeitgeber reagiert haben und was Eltern in diesen schweren Monaten hilft. Auch wie verletzend Aussagen wie „Sie sind jung und können noch Kinder bekommen“ oder „Sie wollen das hoffentlich nicht noch mal probieren“ sind, wird Gebers berichten. Außerdem geht sie auf das Bestattungsgesetz ein und erzählt von Bens Beisetzung.

Steffanie Gebers ist eine Sternenmutter, die ihr Schicksal angenommen hat und mit sehr viel Engagement versucht, dem Thema Fehlgeburten und Totgeburten einen Platz in der Gesellschaft zu schaffen. Sie leitet die Selbsthilfegruppe „Sterneneltern Achim“ und hat Kontakte zu Fotografen sowie Bestattern. Es sei bis heute ein Tabuthema und es sollte bekannter sein, welche Hilfen es für Sterneneltern gibt, betont Gebers.

Unterstützt wird sie bei ihren Vorträgen von der Hebamme Maria Linnemann aus Bremen. Sie hat in ihrer Tätigkeit auch die traurigen Seiten des Elternwerdens kennengelernt. Linnemann hat eine Trauerbegleiter-Ausbildung gemacht und will Frauen in ihrer schwierigen Situation beistehen. Mit einer Kollegin erarbeitete sie ein Konzept für einen Rückbildungskurs für verwaiste Babymütter. Sie wird über ihre Erfahrungen in den Rückbildungskursen sprechen.

Zugang zu diesem Thema hat der Hospizkreis Ganderkesee schon seit vielen Jahren. Auf dem Friedhof an der Urnerburger Straße in Ganderkesee gibt es seit 2006 das Sternenkindergrab. Es ist keine reine Gedenkstätte. Hier können auch Sternenkinder unter 500 Gramm beigesetzt werden.

Die Referentinnen möchten mit den Teilnehmern ins Gespräch kommen und Erfahrungen austauschen. Die Teilnahme am offenen Hospizabend ist wie immer kostenlos und steht allen interessierten Menschen offen.

Sonja Klanke Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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