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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

SÜDAFRIKA: „Siegprämien“ tragen zum Erfolg bei

24.12.2008

HUDE Afrika ist für Johannes Hillje zur Herzensangelegenheit geworden. Der 23-jährige Huder hat 2007 die Hilfsorganisation „Go Ahead!“ (Geh voran) mitbegründet. Und das zweite Jahr des jungen Vereins war zweifelsohne ein erfolgreiches: Das erklärte Spendenziel von über 50 000 Euro, mit denen der Bau eines Lernzentrums in Kwazulu-Natal (Südafrika) von der lokalen Partnerorganisation „Heartbeat“ finanziert wird, wurde erreicht. Die Einrichtung wird in einer der ärmsten Regionen Südafrikas mehr als 400 Kindern ein adäquates Lernumfeld bieten. Gleichzeitig wird das Zentrum Sozialarbeiter ausbilden. Mit der Umsetzung wird „Heartbeat“ in Kürze beginnen.

Zum Erfolg haben auch Unterstützer aus der hiesigen Region beigetragen. So spendete die Oberliga-Tischtennis-Mannschaft des TV Hude für jeden eingefahrenen Sieg, und ein Workshop am Graf-Anton-Günther Gymnasium in Oldenburg sorgte für rund 300 Euro. Hillje, der die Aktivitäten des Vereins zurzeit aus Istanbul koordiniert, wo er ein Auslandssemester absolviert, berichtet zudem von „großzügigen privaten Spendern“ aus der Umgebung.

Ähnlich bedeutend ist für „Go Ahead!“ der Zulauf an neuen Mitgliedern und engagierten jungen Menschen. In zahlreichen deutschen Städten haben sich Hochschulgruppen gegründet. Selbst an der renommierten Princeton Universität in den USA schlossen sich Studenten zusammen, um die Hilfsorganisation zu unterstützen, berichtet Johannes Hillje. Neben den lokalen Gruppierungen hat sich auch der Mitarbeiterstamm für die bundesweiten Aktivitäten auf 20 junge Menschen vergrößert. Die Mitgliederzahl liegt derzeit bei 300.

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Im kommenden Jahr werden weitere Helfer benötigt. Die Weichen für die Projekte sind größtenteils schon gestellt: In Südafrika initiiert der Verein in den nächsten Monaten ein Jugendbotschafter-Programm für Aidswaisen. Mit dem Projekt soll Jugendlichen mehr Mitbestimmung in ihren Gemeinden ermöglicht werden. Im Frühjahr und Sommer werden außerdem zwei Studentengruppen nach Uganda reisen, um dort die Renovierung eines Jugendzentrums vorzunehmen und Entwicklungshilfeprojekte kennen zu lernen.

Die Summe von insgesamt 100 000 Euro, die in diesem Jahr an die Partnerorganisationen im südlichen Afrika floss, soll nach Möglichkeit übertroffen werden. Um den Betrieb des Lernzentrums gewährleisten zu können, will der Verein bis April weitere 10 000 Euro sammeln.

www.goahead-organisation.de

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