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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Vortrag: Soziales Netz      schützt vor Fallen des Internets

20.06.2013

Hude Verabredungen via Facebook, Lästereien im Chat oder Abenteuerspielplatz Ebay: Das Internet bietet schier unbegrenzte Möglichkeiten. Gerade Kinder und Jugendliche begegnen in der virtuellen Welt zahlreichen Herausforderungen, von denen Eltern und Lehrer oft nichts erfahren.

Über „Spuren im Netz: Kinder und Jugendliche im Internet“ referierte jetzt Moritz Becker vom Verein „Smiley“ zur Förderung der Medienkompetenz. Rund 50 Gäste lauschten seinem aufschlussreichen, unterhaltsam gestalteten Vortrag in der Grundschule Jägerstraße.

Becker begann mit den zentralen Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen. Es gehe den Heranwachsenden vor allem um Orientierung und Identitätsfindung, Aufmerksamkeit und Anerkennung – im realen wie im virtuellen Leben. Die Rolle der Eltern sei es, sie dabei zu stärken: „Kinder können viel früher Verantwortung übernehmen, als Eltern loslassen“, sagte Becker und mahnte, nicht alle möglichen Gefahren aus dem Weg zu räumen: „Wenn wir Kindern alles verbieten, weil es zu gefährlich erscheint, suchen sie ihr Abenteuer woanders.“ Der Referent erklärte, die Grundlagen würden vorher geschaffen: „Wer nicht lernt, mit Freiheit umzugehen, kann auch nichts mit der Freiheit des Internets anfangen.“ Kinder brauchen intensive, an ihre Lebenswirklichkeit angepasste Begleitung, mahnte Becker.

Kritik und Hänseleien im Internet seien die Fortsetzung von Konflikten in der realen Welt. Dabei gehe vieles auf lapidare Missverständnisse zurück. Rund 20 Prozent der Konflikte hätten jedoch einen ernsteren Hintergrund. Lehrer sollten die Fälle ernst nehmen und versuchen, die Klassengemeinschaft zu stärken. Eltern müssten sich mit den Technologien nicht auskennen, aber neugierig sein.

Der Vortrag war Bestandteil der Kooperation der Grundschule Jägerstraße mit dem Präventionsrat Hude im Rahmen von dessen Kampagne „Internet erfahren statt Gefahren“.

„Medienkompetenz ist ein Gebiet, für das wir auch zuständig sind“, sagte die kommissarische Schulleiterin Ilona Schütte. Im Schulalltag der Erst- und Zweitklässler stehe das Thema ihrer Ansicht nach nicht im Vordergrund, bei den Älteren sie es aber durchaus notwendig, Facebook im Unterricht zu behandeln.

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