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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Spende ebnet Weg zur Sprache

26.07.2016

Ganderkesee Sprache, so sagt Erich Kurzawski, sei für den Erfolg von Integration „die wichtigste Voraussetzung“. Alle Aktivitäten des Ganderkeseer Arbeitskreises Flüchtlinge seien deshalb darauf gerichtet, Sprache zu vermitteln – egal, ob es sich um die Nähstube oder die Fahrradwerkstatt handele. Auch die Spende, die am Montag im evangelischen Gemeindehaus übergeben wurde, zielt aufs Vermitteln der Sprache: Astrid Fuchs von der Ganderkeseer Bürgerstiftung überreichte stapelweise Lehrstoff.

Gedacht ist das Lehrmaterial für die Sprachkurse, die der ehrenamtlich tätige Arbeitskreis in Kooperation mit dem Diakonischen Werk im Gemeindehaus anbietet. Mehrfach schon habe die Bürgerstiftung aus Spendengeldern solches Lehrmaterial gekauft und zur Verfügung gestellt, insgesamt seien hier etwa 3000 bis 4000 Euro investiert worden, schätzt Fuchs.

Aktuell gibt es fünf Sprachkurse, die zugeschnitten seien auf die Kenntnisse der Teilnehmer und jeweils zweimal die Woche stattfinden. Acht Freiwillige übernähmen den Part von Lehrern, hinzu kämen deren Vertreter, erklärte Kurzawski als Sprecher des Arbeitskreises. Jeder Kurs habe mindestens 15 Teilnehmer.

Auch Alphabetisierungs-Kurse zählen zu dem Angebot. Sie sind gedacht für Flüchtlinge, die nicht alphabetisiert sind oder die in Schulen ihrer Herkunftsländer zwar die arabische, kaum aber (im Englisch-Unterricht) die lateinische Schrift gelernt haben. Unter den Teilnehmern seien aber auch Flüchtlinge mit Abitur und Studium, ergänzte Sandra Baba, Flüchtlingssozialarbeiterin der Diakonie.

Die Kurse seien als Ergänzung zu den Deutsch-Kursen der regioVHS zu sehen, böten mit den Alphabetisierungs-Kursen auch Angebote, in denen es an Lehrkräften mangele. Und: Die Angebote basierten auf einem hohen Grad an Motivation, wobei man schon darauf achte, dass regelmäßig teilgenommen genommen wird, wie Dragica Smiljanic, die die Kurse zusammen mit Sandra Baba koordiniert, betonte.

Astrid Fuchs ergänzte, dass über die Kurse hinaus viele Ehrenamtliche zu den Familien nach Haus gehen, um beim Tee-Trinken oder Bügeln Sprache zu vermitteln. „Es gibt eine richtige Mannschaft, die sich um Flüchtlinge kümmert.“

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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