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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

KLASSENTREFFEN: Stockschläge auf die Hand damals üblich

12.04.2005

TWEELBÄKE Von 69 ehemaligen Mitschülern hatte die Oragnisatorin Hannelore Klaener die Adressen herausbekommen. Etwa 50 kamen am Sonnabend zum Klassentreffen.

Von Benno Hespe TWEELBÄKE - Vor genau einem halben Jahrhundert, im Frühjahr 1955, besuchten sie die frühere Volksschule Tweelbäke A am Borchersweg, wurden gerade eingeschult oder gehörten bereits zu denjenigen, für die als Schulabgänger nach achtjähriger Schulzeit der „Ernst des Lebens“ begann. Am vergangenen Sonnabendnachmittag gab es bei einem erstmaligen Klassentreffen nach so langer Zeit ein Wiedersehen.

Organisiert hatte Hannelore Klaener das Treffen. Von 69 Mitschülerinnen und -schülern hatte sie die Adressen ausfindig gemacht, etwa 50 von ihnen waren gekommen, um sich an die frühere Schulzeit zu erinnern. Die meisten der Frauen und Männer blieben ihrem heimatlichen Bereich treu. Sie sind in der Gegend rund um Tweelbäke, in Oldenburg oder im Ammerland ansässig geworden. Einige aber reisten zum Wiedersehen aus Nienburg und Hamburg, aus Recklinghausen und Bad Soden an.

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Aus Gesprächen mit einigen der damaligen Volksschüler war zu hören, dass sie, wenn sie nicht aufmerksam waren oder etwas angestellt hatten, mit einem kleinen Stock Schläge in die Hände bekamen. Das habe richtig weh’ getan. Es kam auch vor, dass sie zur Strafe während des Unterrichts stehen mussten oder sogar Arbeiten im Garten des Lehrers verrichten mussten. Ihre Lehrer, das waren für die Unterklasse (die Schuljahrgänge eins bis vier) Reinhold Spönemann und für die Oberklasse (fünftes bis achtes Schuljahr) Wilhelm Brunken.

Als interessant empfunden wurde der Naturkundeunterricht. Da ging es raus aus der Schule und hinein in die Natur, wo Fauna und Flora mit der reichhaltigen Tierwelt und der Vielfalt an Pflanzen und Gewächsen unter die Lupe genommen wurden. Die alte Volksschule hat längst ihre Funktion abgegeben. Seit 1969 befindet sich in den Räumen ein Körperbehindertenzentrum des Diakonischen Werks der Stadt Oldenburg.

Roswitha Bleeker als Hausmeisterin der Einrichtung führte die ehemaligen Schülerinnen und Schüler durchs Haus und erklärte ihnen die heutige Funktion ihrer alten Schule. Da staunten sie doch, wie sich im Laufe der Jahrzehnte alles verändert hat. Anschließend trafen sich alle bei der Familie Klaener am Grenzweg bei Kaffee und Kuchen. Zum Ausklang kehrten sie im Gasthof Ripken zum abschließenden Essen ein.

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