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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

GESAMTSCHULE: „Thema brennt jetzt unter den Nägeln“

25.08.2009

HUDE Im Ringen um den künftigen Standort einer Gesamtschule musste Hude der Gemeinde Wardenburg den Vortritt lassen – vom Tisch ist das Thema damit für Eltern aus dem Klosterort aber noch nicht. Das beweist die Gründung der Elterninitiative „Gesamtschule für Hude“. „Viele Eltern haben das Ergebnis der Standort-Diskussion mit Unverständnis und Unwillen zur Kenntnis genommen“, weiß Initiatorin Heike Ritzrau.

Die Elternvertreterin der Grundschule Jägerstraße und ihre Mitstreiter wollen die Huder Kommunalpolitiker kurzfristig zu einer erneuten Elternbefragung bewegen. Diese Elternbefragung soll vor allem die Frage abklären, wie sich die Huder Elternschaft zu den verschiedenen Möglichkeiten – KGS oder IGS, Hude oder Bookholzberg – stellt. „Die Erfahrungen und Diskussionen in den zurückliegenden Monaten haben unserer Ansicht nach gezeigt, dass eine ortsnahe Gesamtschule nur im Schulterschluss mit der Gemeinde Ganderkesee zu erreichen ist“, sagt Heike Ritzrau. Da sich die Gemeinde Ganderkesee sehr eindeutig für die Schulform IGS ausgesprochen habe und Hude das Projekt Gesamtschule alleine nicht stemmen könne, werde die Frage trotz des Huder Ratsvotums zugunsten einer KGS möglicherweise auf die Akzeptanz der IGS hinauslaufen, glaubt die Elternvertreterin.

Die Elterninitiative kündigt an, in Schulen, Kindergärten und unterstützenden Geschäften in Hude Unterschriftenlisten auslegen und dort für die Forderung nach einer Bürgerbefragung auf kommunaler Ebene werben zu wollen. Weitere Aktionen – etwa auf dem Wochenmarkt und auf der Gewerbeschau – seien in Vorbereitung. „Wir wollen der Motor für eine Gesamtschule sein“, hat sich Heike Ritzrau vorgenommen.

Bis Ende Oktober sollen die Unterschriftenlisten wieder eingesammelt werden. „Bei entsprechender Resonanz hoffen wir darauf, dass sich der Gemeinderat dem Thema nicht verschließen wird und eine Elternbefragung bis zum Jahresende auf den Weg bringt“, sagt Heike Ritzrau. Dann, so die Elternvertreterin, könne ein Anlauf zur Einrichtung einer weiteren Gesamtschule genommen werden.

Gemeinsame Beschlusslage der Schulausschüsse der Gemeinden Hude und Ganderkesee ist, „zu einem geeigneten Zeitpunkt“ entscheiden zu wollen, ob beim Landkreis Oldenburg eine erneute Elternbefragung beantragt wird. „Das kann nicht in vier, fünf Jahren sein“, betont Heike Ritzrau. „Das Thema brennt jetzt unter den Nägeln.“

Weitere Auskünfte zur Elterninitiative „Gesamtschule für Hude“ gibt sie unter 04408/806240.

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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