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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Umweltzentrum Hollen In Ganderkesee: Verzichten nicht nur in der Fastenzeit

27.02.2020

Frage: In der Kirche beginnt nach dem Aschermittwoch eine 40-tägige Fastenzeit bis Ostern. Was halten Sie als Ernährungs­expertin vom Fasten?

Kay: Bei der Ernährung ist Fasten im Moment ein großes Thema. Dabei geht es um das Intervall-Fasten, bei dem man für eine gewisse Zeit aufs Essen verzichtet. Es gibt verschiedene Ansätze. Man kann 16 Stunden nichts essen und hat dann acht Stunden, in denen man ganz normal essen kann. Es gibt auch die Möglichkeit, fünf Tage normal und an zwei Tagen wenig zu essen.

Frage: Was bewirkt dieses Fasten?

Fasten auch für Klimaschutz und Umwelt

„7 Wochen Ohne“ heißt die Aktion, mit der die evangelische Kirche Deutschlands dazu aufruft, bis Ostersonntag auf bestimmte Nahrungs- und Genussmittel zu verzichten.

Beim Plastik-Fasten geht es darum, bei Einkäufen Kunststoff- und Einwegverpackungen zu meiden.

Auch Klima-Fasten ist in aller Munde. Es funktioniert, indem man vom Auto auf Fahrrad oder Zug umsteigt. Mit dem Kauf regionaler Produkte werden lange Transportwege vermieden.

Konsum-Fasten gelingt, indem spontane Einkäufe hinterfragt und aufs Online-Shopping verzichtet wird.

Kay: Das Intervallfasten hat gesundheitliche Vorteile und hilft beim Abnehmen. Außerdem freut man sich darauf, wenn man wieder etwas essen darf und hat nicht dieses „Snacken“ zwischendurch.

Frage: Sie haben das Intervallfasten ausprobiert. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Kay: Ich habe meistens abends gegen 8 Uhr etwas gegessen und dann erst wieder am nächsten Tag gegen Mittag. Schwierig fand ich es, wenn man abends noch eingeladen war oder die Kollegen vormittags etwas mit ins Büro gebracht haben. Aber ich habe auch wieder einen anderen Genuss am Essen bekommen. Es ist zu empfehlen, das mal auszuprobieren. Wer aber richtiges Heilfasten machen möchte, sollte sich professionelle Unterstützung holen.

Frage: Stichwort Genuss: Manche nutzen die Fastenzeit auch, um auf Süßes oder Zucker zu verzichten. Was stehen Sie dazu?

Kay: Auf Süßigkeiten zu verzichten, ist gut, denn man senkt die Süßschwelle. Ganz auf Zucker zu verzichten, ist aber ein anderer Schnack, da er in vielen Lebensmitteln versteckt enthalten ist.

Frage: Was hilft beim Durchhalten?

Kay: Wenn man auf Süßigkeiten verzichten will, sollte man sie nicht einkaufen, damit man nichts im Haus hat. Das gilt auch für Alkohol. Gegen das Verlangen nach einem Snack hilft es, sich eine Flasche Wasser hinzustellen und einfach einen Schluck Wasser zu trinken. Statt Süßigkeiten kann man auch Trockenobst, Nüsse oder Obst essen.

Frage: Welche Möglichkeiten des Fastens gibt es noch?

Kay: Eine Freundin von mir macht gerade Smartphone-Fasten. In der heutigen Zeit, in der man immer erreichbar ist, muss sie sich auch Kritik anhören. Aber oft guckt man sich Blödsinn auf dem Handy an. Die Zeit lässt sich sinnvoller nutzen, zum Beispiel, indem man sie mit den Kindern verbringt. In den sozialen Medien wird zurzeit auch viel über Plastik-Fasten und ein generelles Konsumgüter-Fasten diskutiert.

Antje Rickmeier Redakteurin / Redaktion Ganderkesee
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