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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Katholische Grundschule: Viele gute Argumente für jetzigen Standort

04.03.2014

Hude Schulleitung, Kollegium und Gesamtelternschaft der Katholischen Grundschule an der Ulmenstraße in Hude stehen den vorgestellten Plänen der Gemeindeverwaltung zur Umsiedlung ihrer Schule in einen Trakt der Peter-Ustinov-Schule Hohelucht (NWZ  berichtete) äußerst kritisch gegenüber. Das wurde am Montag bei einer Ortsbesichtigung mit Diskussionsrunde mehr als deutlich. Es liegen zwar nur 400 Meter Fußweg zwischen beiden Standorten. Aber die katholische Schule müsste unheimlich viel aufgeben, was an Struktur in vielen Jahren erfolgreich aufgebaut wurde.

„Die Umsiedlung der 50 Grundschüler in ein Umfeld von bis zu 200 deutlich älteren Kindern der Peter-Ustinov-Schule, dazu in Räumlichkeiten, die die Fortführung des pädagogischen Konzepts der katholischen Grundschule stark beeinträchtigen, werden erhebliche Auswirkungen auf Arbeitsweise und Charakter der katholischen Grundschule haben. Es steht zu befürchten, dass durch diese Maßnahme ein gelungenes und in Hude einmaliges Schulkonzept zerstört und damit die Existenz der Schule insgesamt gefährdet wird“, so Heinz Gassenmeier, Sprecher der Schul-Arbeitsgruppe.

„Zudem stellt die Arbeitsgruppe in Frage, ob die von der Verwaltung durch die Maßnahme avisierten Einsparungen überhaupt greifen würden. Denn zusätzlich zu dem in der Hohelucht ohnehin erforderlichen allgemeinen Sanierungsbedarf des Gebäudetrakts wäre mit erheblichen weiteren Investitionen zu rechnen, um Gebäude und Schulhofteile überhaupt für den Betrieb einer Grundschule nutzbar zu machen“, heißt es weiter.

Rektorin Sylvia Horning betonte, dass das gesamte Konzept der Schule eng mit dem vorhandenen Räumlichkeiten verwoben sei. Der Unterricht lebe von der räumlichen Nähe. „Unsere kleine soziale Einheit würde sich auflösen“, so Horning. Sie berichtete von dem unkomplizierten, schnellen Miteinander, das praktiziert werde. Ein klassenübergreifender Unterricht, auch schon mal ganz spontan. „Die Kleinen lernen von den Großen“, so Horning.

In dem angebotenen neuen Quartier Hohelucht wäre das kaum noch möglich. Die von der Verwaltung vorgeschlagenen Klassenräume sind dort über zwei Etagen verteilt. Inklusion wäre hier kaum realisierbar.

„Wir haben handfeste Argumente“, machte Elternvertreter Andreas Langer deutlich, dass Eltern und Lehrer alles daran setzen, den jetzigen Standort zu erhalten.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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