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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Viertklässler meistern Straßenverkehr

14.07.2014

Hude Im realen Straßenverkehr mussten die 45 Mädchen und Jungen der Klassen 4a und 4b von der Huder Grundschule Jägerstraße nun das umsetzen, was sie in den vergangenen Wochen im Unterricht und beim Geschicklichkeitsfahren auf dem Fahrradparcours gelernt hatten.

Lehrerin Renate Parsiegla und die Eltern hatten sogar einige Hindernisse wie ein geparktes Auto oder ein auf dem Weg stehendes Fahrrad auf dem knapp zwei Kilometer langen Parcours rund um die Schule platziert, an denen die Mädchen und Jungen erst schauen mussten, ob die Straße frei ist, und vor dem Umfahren der Hindernisse natürlich auch ein Handzeichen geben mussten. „Wir haben extra auch eine Strecke an der Kirchstraße und eine Ampelkreuzung eingebaut, denn das ist der tägliche Weg vieler Kinder“, erklärte Parsiegla, die seit etwa 15 Jahren die Radfahrprüfungen organisiert und an der Grundschule Jägerstraße für die Verkehrserziehung zuständig ist.

Die Mädchen und Jungen der vierten Klassen meisterten alle Hindernisse. „Es war nicht schwer“, fand die zehnjährige Aniele Kuhz aus der 4a. Auch die neunjährige Annkathrin Marquardt hatte keine Schwierigkeiten. „Aber was lange gedauert hat, war am Kulturhof über die Straße zu kommen, weil man so lange warten musste, bis keine Autos kamen“, berichtete sie.

Die Lehrer hatten den Parcours im Unterricht mit den Kindern zu Fuß erkundet, so dass alle den Weg bei der Prüfung kannten. Ein Schüler war beim Erkunden des Weges jeweils mit dem Fahrrad dabei, so klärten Schüler und Lehrer an den schwierigen Stellen noch einmal genau, was es dort zu beachten gilt und wie sich die Radfahrer zum Beispiel an einer Kreuzung korrekt verhalten.

Während der Prüfung standen an diesen Stellen Streckenposten bereit. Parsiegla lobte das Engagement der Eltern. „Einige haben ihren Dienst getauscht oder sich sogar frei genommen“, sagte die Lehrerin. Während die Kinder anschließend wieder Unterricht hatten, kamen Lehrer und Streckenposten zu einer Nachbesprechung zusammen. Negativ fielen bei der Aktion offenbar die erwachsenen Verkehrsteilnehmer auf. „Fast alle Eltern haben gesagt, dass sich die Kinder vorbildlich verhalten haben. Die erwachsenen Rad- und Autofahrer haben sich allerdings oft ganz schäbig benommen“, sagte Parsiegla. Sie hätten die Schüler auf dem Rad oft vor dem Abbiegen noch schnell überholt oder ihnen sogar die Vorfahrt genommen, berichteten die Streckenposten.

Die Fahrt im realen Straßenverkehr ist Teil der großen Radfahrprüfung, die die Schülerinnen und Schüler am Ende der vierten Klasse absolvieren. Dabei nehmen die Mädchen und Jungen an drei Modulen teil. Einer theoretischen Prüfung, einem Geschicklichkeitsfahren, in dem der Umgang mit dem Fahrrad geübt wird (die NWZ  berichtete) und der Prüfung im realen Straßenverkehr.

Nach den drei Modulen erhalten alle Kinder eine Urkunde und ihren Fahrradführerschein. Die jeweils besten Radfahrer bekommen außerdem eine Medaille.

Merle Ullrich Nordenham / Redaktion Nordenham
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