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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Förderschule: Vorschlag noch vor Sommerpause

27.01.2017

Wildeshausen /Landkreis Landrat Carsten Harings redet nicht lange um den heißen Brei herum: „Der Platzbedarf an den Grundschulen in Wildeshausen hebt sich deutlich von den übrigen Gemeinden im Landkreis ab“, betont er. Daher sei ihm bewusst, dass „zeitnah eine Entscheidung“ getroffen werden sollte, damit alle Beteiligten Klarheit haben, so Harings weiter.

Im Fokus steht die Hunteschule in Wildeshausen, eine „Förderschule Lernen“ in Trägerschaft des Kreises. Nach dem Niedersächsischen Schulgesetz läuft der Bereich „Lernen“ an Förderschulen Stück für Stück aus. Aktuell gibt es keinen Primarbereich mehr; schon im nächsten Jahr wird dort keine 5. Klasse mehr eingeschult. Derzeit werden an der Hunteschule nach Angaben von Schulleiter Thomas Trüper knapp 60 Schülerinnen und Schüler in sechs Klassen unterrichtet.

Harings erklärte im NWZ-Gespräch, er bedaure, dass die Förderschule Lernen aufgelöst wird. Dort werde Inklusion gelebt. Allerdings komme er „an den Realitäten des Schulgesetzes“ nicht vorbei. Er plane daher, im zweiten Quartal, noch vor den Sommerferien, den politischen Gremien einen Vorschlag zur Neuordnung der Förderschul-Landschaft zu machen. Derzeit gibt es im Landkreis Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen in Ganderkesee, Oberlethe (Gemeinde Wardenburg) und mit der Hunteschule in Wildeshausen.

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Um die drängenden Probleme im Primarbereich zu lösen, gibt es in der Kreisstadt schon länger Überlegungen, die Grundschule St. Peter in die Räume der Hunteschule an der Heemstraße zu verlegen. Das hätte den Vorteil, dass die Wallschule und Holbeinschule jeweils vierzügig, die St.-Peter-Schule zweizügig geführt werden könnten. Bereits 2003 hatte die Stadt mit dem Kreis einen Rückkauf der Hunteschule zum Preis von 500 000 Euro vereinbart. Im Zuge der aktuellen Haushaltsberatungen ist ein knapp eine Million Euro teurer Anbau für die Wallschule vom Tisch; allerdings will man Planungskosten von 150 000 Euro für alle drei Schulstandorte im Etat 2017 belassen.

Landrat Harings sagte, der Kreis habe der Stadt angeboten, schon jetzt bis zu drei Räume in der Hunteschule zu nutzen. Wann die Stadt die Immobilie übernehmen kann, ließ er offen. Wichtig sei für beide Seiten langfristige Planungssicherheit. Rein rechnerisch werden 2022 alle Klassen der Hunteschule frei.

Die Schulleitung sei bemüht, Kollegium und Eltern in die Planungen einzubinden, betonte Schulleiter Trüper. „Wir wissen, was auf uns zukommt.“ Daher sei es fraglich, ob die Förderschule „bis zum Ende“ die Räume an der Heemstraße nutzen werde. Trüper bedauerte, dass einige pädagogische Schwerpunkte nicht fortgesetzt werden könnten. Die 17 Mitarbeiter der Hunteschule müssten sich allerdings keine Gedanken um ihre Arbeitsplätze machen. Sie würden andernorts untergebracht.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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