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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Hasbruchtag: Wald mit allen Sinnen erleben

13.05.2017

Ganderkesee /Hude Jürgen Feder ist ein Botaniker, der sein Wissen äußerst spannend und unterhaltsam vermitteln kann: Bei ihm wird Wissenschaft zum Erlebnis. Darum ist die Gesellschaft der Freunde des Hasbruchs stolz und froh, dass sie den Experten für den diesjährigen Hasbruchtag verpflichten konnte. Und weil die Pflanzenwelt des Waldes im Frühsommer besonders interessant ist, wurde eigens wegen Jürgen Feder auch der Termin vorgezogen: Der 9. Hasbruchtag am Sonntag, 25. Juni, ist der erste, der nicht Ende August stattfindet.

Denn Feders Wissenschaft steht diesmal ganz im Mittelpunkt der Veranstaltung, für die die Hasbruchfreunde erstmals auch ein Motto ausgegeben haben: „Hasbruchtag goes Botanik“. Nicht nur der Termin wurde deshalb verlegt, sondern gleich das ganze Konzept umgekrempelt: Die aus den Vorjahren bekannten Wanderungen über verschiedene Wege und Erlebnisstationen zur Jagdhütte entfallen diesmal – stattdessen konzentriert sich das ganze Programm auf das Gelände um die Jagdhütte. Entsprechend angepasst wurde auch der Zeitrahmen: Von 11 bis 15 Uhr laufen die Aktivitäten inmitten des Waldes.

Kinder entdecken Geister und Fabelwesen im Hasbruch

Viele Vereine, Organisationen und Einzelpersonen steuern wieder Angebote zum Hasbruchtag bei. So wie der Huder Bildhauer Wolf E. Schultz, der schon seit Jahren mitmacht und diesmal mit Kindern „Waldgeister“ aus Ton herstellen will. Die Vorlagen sollen die Kinder in den Rindenformationen der Bäume im Wald entdecken.

Geheimnisvolle Wesen will auch der Autor Peter Schlöndorff aus Hude zum Leben erwecken. Er erzählt Kindern von dem Kobold Gisbert, der im Hasbruch eine neue Heimat gefunden hat und sich mit den Tieren und Pflanzen des Waldes gut auskennt. Auch die Elfen-Bücher von Peter Schlöndorff handeln von fabelhaften Gestalten im Hasbruch.

Ebenfalls dabei sind neben Botaniker Jürgen Feder, der drei Kurzvorträge hält, die Buchhändlerin Sabine Jünemann mit botanischer Literatur, das Arboretum Neuenkoop, das Regionale Umweltzentrum Hollen, Nabu und THW, Pfadfinder vom Stamm Parzival und die Feuerwehr aus Hude sowie die Imker Kerstin Sprung und Dirk Hoffmann.

Geblieben ist indes der Anspruch, den die Organisatorinnen – Bettina Cordes, Wiltrud Schauer, Brigitte Sprung, Elisabeth Kühling und Anke Fink-Heinemann – mit dem Hasbruchtag verbinden: Familien mit Kindern und besonders junge Menschen sollen den Wald mit seiner Flora und Fauna erleben. Und zwar mit allen Sinnen: Die Hasbruchfreunde bereiten einen Stand vor, an dem die Besucher den Wald riechen, sehen, hören, fühlen und auch schmecken können. Für Letzteres dürfte ebenso Jürgen Feder sorgen, denn der Botaniker aus Bremen ist bekannt für den Satz, dass er niemals im Wald verhungern würde.

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Das müssen die Besucher beim Hasbruchtag ohnehin nicht: Selbstgebackener Kuchen der Vereinsmitglieder wird angeboten, außerdem Bockwurst und verschiedene Getränke. So bleibt zwischen all den Aktionen und Informationen immer die Möglichkeit, sich zu stärken und zu Verschnaufen. Nicht so sehr allerdings für die Kinder, denn die sollten möglichst viele Stände abklappern und so ihre Stempelkarten füllen, für die es am Ende eine Urkunde gibt. In der Vergangenheit waren immer nur unterwegs an den Stationen drei oder vier Stempel erhältlich – jetzt, da das ganze Programm sich um die Jagdhütte abspielt, enthält die Stempelkarte gleich 15 Felder. Weil diesmal beim Hasbruchtag so viel los ist.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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