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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Berufliche Zukunft fest im Blick

29.03.2019

Wardenburg Als Kandidatin für die aktuelle Bürgermeisterwahl im September ist sie noch zu jung, aber eines Tages, das steht für die 13-jährige Isabell Bremer fest, möchte sie Bürgermeisterin in Wardenburg werden. Deshalb nutzte die Schülerin der Liebfrauenschule in Oldenburg den Zukunftstag am Donnerstag, um einen Einblick in die Arbeit von Bürgermeisterin Martina Noske zu bekommen.

Auch für diese war das ein Novum: Schülerinnen und Schüler, die ihren Zukunftstag im Rathaus absolvieren, sind keine Seltenheit, aber die konkrete Anfrage zum Zukunftstag im Bürgermeisteramt war dann doch eher ungewöhnlich. „Mir war es wichtig, dass Isabell sieht, welche Arbeit die Bürgermeisterin hinter den Kulissen leistet“, erklärt die Amtsinhaberin. „Denn dazu gehören nicht nur die repräsentativen Aufgaben, die von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden, sondern auch viel interne Verwaltungsarbeit.“

Das Interesse an der Kommunalpolitik liegt bei Isabell Bremer in der Familie: Ihr Vater, Friseurmeister Oliver Bremer, sitzt als sachkundiger Bürger im Rat, und auch über seine Funktion im Gemeinde Wardenburg Marketing Forum hat er immer wieder mit der Verwaltung zu tun. „Er hat mich schon regelmäßig ins Rathaus mitgenommen, als ich noch ganz klein war“, erzählt die Siebtklässlerin.

Und was würde sie ändern, wenn sie an der Spitze der Gemeinde säße? Da muss Isabell Bremer überlegen. Vieles in der Gemeinde sei gut für junge Leute, sagt sie. Aber insgesamt sollten Jugendliche in der Politik mehr Beachtung finden. Die Jugend sei durchaus politisch interessiert, so die 13-Jährige. „Umweltschutz oder die Europawahl sind ein Thema für uns“, gibt sie Beispiele. Die Bürgermeisterwahl in Wardenburg wird sie auf jeden Fall mitverfolgen. „Allein über meine Eltern werde ich da viel mitbekommen“, ist sie überzeugt.

Bei der nächsten Bürgermeisterwahl in Wardenburg kann Isabell Bremer schon kandidieren: Die ist planmäßig in acht Jahren, dann ist die Schülerin 21 und darf sich zur Wahl aufstellen lassen.

Ebenfalls zum ersten Mal hatte die Wardenburger Firma WT Sysco Schülerinnen und Schüler zum Zukunftstag eingeladen. „Wir möchten Jugendliche für Technik begeistern und ihnen gleichzeitig zeigen, was firmenintern alles dahintersteckt“, erklärt Firmenchef Jens Timmermann. Deshalb stand bei den fünf Schülerinnen und Schülern nicht nur ein einzelner Beruf im Mittelpunkt, sondern sie bekamen einen Einblick in die Technik, den Vertrieb und die kaufmännische Seite.

WT Sysco ist Experte auf dem Gebiet der Gaswarntechnik, und insbesondere die ausgeklügelte Lasertechnologie hatte es den Jugendlichen angetan. „Absolut spannend“, sind sich Stine und Jara einig. Sie besuchen – ebenso wie Tjark und Niam – den achten Jahrgang der Waldschule Hatten. Und auch Rafael, Siebtklässler der Freien Schule in Oldenburg (Montessori), war fasziniert.

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Anke Brockmeyer Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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