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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Gag: Statt Schule Einblick in Berufe

21.02.2020

Wardenburg Lena von Pich-Lipinski (16) absolviert ihr Praktikum in der Möbeltischlerei Feldmann in Wardenburg. „Als Mitarbeiterin muss man auf jeden Fall mit anpacken können“, sagt sie – und natürlich handwerkliches Geschick haben. Für Lena war dies ein Grund, sich in einer Tischlerei zu bewerben. „Ich wollte nicht ständig im Büro sitzen, sondern lieber handwerklich arbeiten.“ Nach der Einarbeitung hat sie eigene kleine Projekte bekommen und darf mit der Bohrmaschine und anderen Werkzeugen arbeiten. „An die großen Maschinen darf ich noch nicht, dafür fehlt mir die Erfahrung.“ Lena findet die vielseitige Arbeit in der Werkstatt interessant, das frühe Aufstehen allerdings fällt ihr schwer: Sie muss in der Woche immer schon um 6.45 Uhr in der Werkstatt sein. Der Betrieb mit elf Mitarbeitern – darunter zwei Auszubildende – fertigt überwiegend Innenausbauten für die Schiffe der Meyer-Werft in Papenburg. „Wir nehmen gern Praktikanten“, sagt Firmenchef Helmut Feldmann. „Sie können ausprobieren, ob ihnen der Beruf liegt. Gleichzeitig sehen wir, ob sie ins Team passen.“

So sieht es auch Michael Schmitz, Geschäftsleiter des Altera-Hotels in Oldenburg. Hier absolviert Celina Heinemann (16) aus Wardenburg derzeit ihr Praktikum. „Ich habe mich für das Altera entschieden, weil ich mich sehr für Tourismus und fürs Reisen interessiere“, begründet sie ihre Entscheidung. Während des Praktikums hat sie erfahren, dass das Altera ganz neu auch ein duales Studium Tourismusmanagement in Kooperation mit der Internationalen Hochschule für Duales Studium in Bremen anbietet. „Das wäre absolut was für mich“, sagt sie. Ihr Praktikum findet sie sehr abwechslungsreich: Sie hat sowohl im Housekeeping und dem Frühstücksbereich des Hotels und im Service in der dazugehörenden Brasserie gearbeitet. „In all diesen Bereichen hat man immer viel Kontakt mit Menschen“, erzählt sie. Anfangs sei es ihr schwergefallen, die Gäste anzusprechen. „Aber in diesem Beruf darf man nicht schüchtern sein.“ Ihr Fazit: „Ich habe durch das Praktikum viele Erfahrungen gesammelt, die mir im Alltag und im künftigen Berufsleben noch weiterhelfen werden.“

Katinka Schütte (16) ist ebenfalls Schülerin des Landkreisgymnasiums. Sie hat die Möglichkeit genutzt, für zwei Wochen ein Praktikum im Oldenburgischen Staatstheater zu machen. „Ich fand das Theater schon immer toll“, begründet Katinka ihre Wahl. Im Staatstheater bekommt sie einen Einblick in die Maskenbildnerei. „Hier kann ich an kreativen Projekten mitarbeiten und hinter den Kulissen vieles mitgestalten“, ist sie begeistert. Am ersten Tag lernte sie einen Bart zu knüpfen – der traditionelle Einstieg für die Praktikanten am Staatstheater. Im Moment gestaltet sie eine Teufelsmaske, denn demnächst steht „Faust“ auf dem Spielplan. Sie darf sowohl bei den Generalproben als auch bei den regulären Aufführungen dabei sein. „Ein Teil des Ganzen zu sein und zu sehen, wie ein Stück entsteht, finde ich faszinierend.“

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