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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Bilanz: Schulausschuss sucht Gespräch mit IGS

22.02.2019

Wardenburg /Hatten Zufrieden zeigt sich die FDP im Kreistag über die jüngste Schulausschuss-Sitzung. „Die Antworten des Landkreises auf unsere Anfragen zur IGS in Wardenburg haben für Klarheit gesorgt“, zieht die Fraktionsvorsitzende Marion Daniel (Ganderkesee) Bilanz.

Steigende Schülerzahlen

Hintergrund eines Fragenkatalogs, den die FDP an Landrat Carsten Harings geschickt hatte, war die Situation der weiterführenden Schulen in Wardenburg und Sandkrug: Die IGS in Wardenburg in Trägerschaft des Landkreises wird derzeit für gut elf Millionen Euro saniert. Gleichzeitig klagt die Waldschule in Sandkrug (Oberschule) darüber, dass die Räumlichkeiten für die steigenden Schülerzahlen viel zu eng werden. Die Waldschule – Schulträger hier ist die Gemeinde Hatten – soll erweitert werden, vorgesehen für die Sanierung und einen weiteren Anbau sind Investitionen von 3,3 Millionen Euro. Der Landkreis hat bisher 800 000 Euro zugesagt. „Viele Schülerinnen und Schüler aus Wardenburg besuchen die Waldschule in Hatten“, so Marion Daniel. „Und die Schule platzt aus allen Nähten.“ Vor diesem Hintergrund hatte die FDP-Fraktion um Daten zu den Schülerströmen zur IGS in Wardenburg und umgekehrt von Wardenburg in andere Schulen gebeten.

61 Kinder sind im vergangenen Schuljahr an der IGS eingeschult worden, 125 waren es an der Waldschule – darunter allein 54 aus Wardenburg. Das war einer der Gründe für die FDP, hier kritisch nachzufragen. Dies allerdings ist nur eine Momentaufnahme, wie aus den Zahlen des Landkreises hervorgeht: Auch im Schuljahr 2016/17 seien mit 74 Fünftklässlern an der IGS zunächst nur drei Klassen gebildet worden, mittlerweile sei dieser Jahrgang auf 92 Schüler und vier Klassen angewachsen. „Bis auf den aktuellen 5. Jahrgang erreichen alle Jahrgänge der IGS eine Vierzügigkeit“, betont der Landkreis.

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Schlechte Akzeptanz

Dennoch spricht die FDP von einer „schlechten Akzeptanz“ der IGS, und dieser Formulierung wird seitens der Verwaltung auch nicht widersprochen. Man vermute, dass sich offensichtlich viele Eltern nicht oder nicht ausreichend mit den pädagogischen Unterschieden der IGS zu den bekannten Schulformen auseinandergesetzt haben. Zwar hatte es vor der Umstellung der damaligen Haupt- und Realschule „Everkampschule“ auf das IGS-Konzept eine Elternbefragung gegeben. Doch „grundlegende Unterschiede (zu anderen Schulformen, Anm.d.Red.) wie etwa die Arbeit mit Themenplänen oder Lernentwicklungsberichte statt Notenzeugnisse bis einschließlich Klasse 8 sind nach wie vor offensichtlich noch nicht in der Elternschaft angekommen“, schreibt der Landkreis in seiner Stellungnahme.

Diese Unterschiede seien IGS-typisch und unterschieden sich nicht von anderen integrierten Gesamtschulen, etwa in der Stadt Oldenburg, betont die Kreisverwaltung. Zudem sei die IGS die einzige Schule, „die ohne festen Schülerstamm ihren Bestand sichern muss. Alle anderen Schulen, mit denen die IGS in direkter Konkurrenz steht, verfügen über einen eigenen festen Schulbezirk.“ Man könne die IGS zu einem „ersetzenden Angebot“ machen, erklärt die Kreisverwaltung. Damit würde man jedoch die Schülerschaft in Wardenburg zwingen, diese Schulform anzuwählen. „Ein solcher Schritt ist aus unserer Sicht nicht angezeigt“, stellt die Verwaltung klar. Zumal die IGS mit insgesamt 559 Schülern deutlich über der Zahl der meisten Oberschulen im Landkreis liege. Die durchschnittliche Schülerzahl beziffert der Landkreis auf 486 Schüler, lediglich die Waldschule liege mit 744 „deutlich über dem Wert der IGS“.

Raum für Verbesserung

Einen Weg aus der derzeit eher geringen Nachfrage nach der IGS sieht der Kreis unter anderem in der Zusammenarbeit mit den Grundschulen vor Ort. Hier sei „offenbar noch deutlich Raum für Verbesserungen“.

Im Schulausschuss einigte man sich nun darauf, sich in einem Gespräch mit IGS-Schulleiter Gernot Schmaeck ein umfassendes Bild von der Gesamtsituation zu machen.

Anke Brockmeyer Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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